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Kampagne

#ArmutAbschaffen

Ein Mann öffnet sein Portemonnaie. Es ist leer.
Emil Kalibradov/Unsplash
Deutschland ist ein reiches Land. Trotzdem ist Armut für viele Menschen ein riesiges Problem. Wir wollen, dass sich das ändert. Wir wollen #ArmutAbschaffen!

Offener Brief für Soforthilfen für die Ärmsten: Mitmischen in Social Media!

Zahlreiche bundesweite Organisationen – darunter viele Paritätische Mitgliedsorganisationen – kritisieren die Bundesregierung in einem offenen Brief für ausbleibende Hilfen für die Ärmsten, die gerade vor dem Hintergrund von Preissteigerungen und der Coronakrise dringend notwendig sind. Sie fordern sofortige Unterstützung für Betroffene.

In dem offenen Brief, der sich an die Bundesregierung richtet, heißt es unter anderem: "Vor dem Hintergrund der für die Sicherung des soziokulturellen Existenzminimums ohnehin unzureichenden Regelsätze für Kinder, Jugendliche wie Erwachsene, der zusätzlichen Belastungen in der Pandemie sowie hoher Preissteigerungsraten appellieren wir daher dringend an Sie, mit dem Sofortzuschlag für von Armut betroffene Kinder und Corona-Hilfen für alle Grundsicherungsbeziehenden zügig gezielte Hilfen in substanzieller Höhe zu beschließen."

Wer in Social Media mitmischen will und gemeinsam mit den Partner*innen der Aktion Druck machen will, für den haben wir Sharepics in den Formaten für Instagram, Facebook, Twitter und Instagram Stories sowie hier einige Tipps vorbereitet:

  • Der einfachste Weg, die Forderungen zu unterstützen: Wir freuen uns über deine Likes, Shares und Kommentare auf unseren Kanälen auf Twitter, Facebook oder Instagram.
  • Wenn ihr mit unseren Sharepics selbst etwas posten wollt, nutzt folgende Hashtags#Kinderarmut, #Armut, #Hartz4, #Sofortzuschlag und für Mitgliedsorganisationen #WirSindParität.
  • Debatten in den Sozialen Medien können manchmal ziemlich hitzig werden, wir bitten dich, unsere Netiquette zu beachten.
Sharepics zum Download

Galerie: Sharepics zu Soforthilfen (für größere Ansicht anklicken)

Aktuelles zur Kampagne #ArmutAbschaffen

Offener Brief von breitem zivilgesellschaftlichen Bündnis zu ausbleibenden Hilfen für die Ärmsten

Angesichts ausbleibender zielgerichteter und substantieller Hilfen für die Ärmsten wenden sich Verteter*innen von Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden… weiterlesen


#100EuroMehrSofort: Sharepics für #HartzIV-Soforthilfen

Der Hartz IV Regelsatz ist kleingerechnet und reicht bei weitem nicht aus. Wer sich angesichts steigender Preise und pandemiebedingter Mehrausgaben… weiterlesen


#ArmutAbschaffen: Sharepics zum Armutsbericht 2021

Wer sich angesichts der erschreckenden Zahlen des neuen Paritätischen Armutsberichtes in den sozialen Medien für die Forderung #ArmutAbschaffen stark… weiterlesen

Rückblick: Vergangene Aktionen im Rahmen der Kampagne #ArmutAbschaffen

#100EuroMehrSofort: Sharepics für #HartzIV-Soforthilfen

Der Hartz IV Regelsatz ist kleingerechnet und reicht bei weitem nicht aus. Wer sich angesichts steigender Preise und pandemiebedingter Mehrausgaben dafür einsetzen möchte, dass Menschen in der Grundsicherung jetzt kurzfristig unterstützt werden, bekommt von uns passende Sharepics zur Verfügung gestellt.

Die Paritätische Forschungsstelle hat ausgerechnet: Ohne statistische Tricks und unter angemessener Berücksichtigung der Inflation müsste der Regelsatz 2022 bei 678 Euro liegen - statt der kleingerechneten 449 Euro, die für einen allein lebenden Erwachsenen ab 1.1.2022 vorgesehen sind.  

Wir fordern ein Ende der statistischen Manipulationen bei den Regelsätzen und kurzfristig Unterstützung von Betroffenen mit 100 Euro mehr im Monat!

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Sharepic-Serie zum Armutsbericht 2021

Der neue Paritätische Armutsbericht "Armut in der Pandemie." dokumentiert einen traurigen Rekord: Die Armutsquote in Deutschland mit 16,1 Prozent (rechnerisch 13,4 Millionen Menschen) im Pandemie-Jahr 2020 einen neuen Höchststand erreicht. Auch wenn das Ausmaß der Armut nicht proportional zum Wirtschaftseinbruch und dem damit verbundenen Beschäftigungsabbau zunahm, gibt es eindeutige Corona-Verlierer: So sind es laut der Studie des Wohlfahrtsverbandes vor allem die Selbstständigen, unter denen die Einkommensarmut zugenommen hat.

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Twitter-Aktion zu Ampel-Verhandlungen: Ob Bürgergeld oder Hartz IV - die Regelsätze müssen steigen!

Die Ampel will Hartz IV hinter sich lassen und durch ein Bürgergeld ersetzen. Doch die Erhöhung der Regelsätze sucht man im Sondierungspapier vergeblich. Das muss sich ändern! Die Erhöhung der Regelsätze muss in den Koalitionsvertrag, alles andere wäre ein absolutes Armutszeugnis. Das sehen nicht nur der Paritätische Gesamtverband und viele zivilgesellschaftliche Partner so: Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass eine klare Mehrheit der Bevölkerung von der Ampel-Koalition eine Erhöhung der Regelsätze für Hartz IV und Altersgrundsicherung erwartet. Und nicht nur das: Die Umfrage belegt, wie wenig die Regelsätze mit der praktischen Lebensrealität zu tun haben.

Die ganz große Mehrheit (85%) der Bevölkerung glaubt nicht,  dass die aktuellen Hartz IV-Leistungen ausreichen, um den alltäglichen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

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Armut? Abschaffen! - Folgeveranstaltung zum Aktionskongress

Logo mit Megaphon auf gelbem Grund: Armut? Abschaffen!

Anknüpfend an die Idee des Aktionskongresses gegen Armut, Betroffene im Rahmen einer Veranstaltung nicht nur partizipieren zu lassen, sondern ihnen auch im politischen Raum Gehör zu verschaffen, hat der Paritätische Gesamtverband zu einer digitalen Folgeveranstaltung des Aktionskongresses eingeladen. Angesprochen waren von Armut betroffene Menschen aus den teilnehmenden Einrichtungen des "Pilotprojekts zur Stärkung der digitalen Teilhabe armutsbetroffener Menschen" und weitere interessierte Personen.

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Appell an Arbeitsminister Hubertus Heil: Versteckte Kürzungen bei den Ärmsten stoppen – rote Linie bei Hartz IV und Co.!

Zahlreiche bundesweite Organisationen forderten in einem gemeinsamen Appell im Oktober 2021 eine rote Linie gegen Armut vom Bundesarbeitsminister: Durch Inflation und fehlende Erhöhungen der Regelsätze drohte eine Kürzung durch die Hintertür bei existenzsichernden Sozialleistungen wie Hartz IV.

In einem Rechtsgutachten wurde darüber hinaus festgestellt, dass die zum 1.1.2022 geplante sehr geringe Erhöhung der Regelsätze verfassungswidrig war. Angesichts der Entwicklung der Lebenshaltungskosten verpflichte das Grundgesetz den Gesetzgeber, die absehbare Kaufkraftminderung für Grundsicherungsbeziehende abzuwenden.

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Aktionskongress #ArmutAbschaffen 2021

Über 500 angemeldete Teilnehmende versammelten sich vom 10. bis 12. Juni 2021 zum digitalen Aktionskongress #ArmutAbschaffen – unter Ihnen zahlreiche Initiativen und Organisationen aus der Sozialen Arbeit, Aktivistinnen und Aktivisten sowie von Armut Betroffene. Ihr Ziel war dabei: Gemeinsam lernen, vernetzen und handeln, um armutspolitischen Forderungen mehr Gehör in der Öffentlichkeit und Politik zu verschaffen und den Druck für Veränderung erhöhen.

Zur Aktionskongress-Dokumentation
Megaphon auf gelbem Grund

Appell "Corona trifft Arme extra hart - Soforthilfen jetzt!"

Im Bündnis mit 40 Gewerkschaften und Verbänden will der Paritätische Gesamtverband mit einer Unterschriftensammlung den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, endlich armutspolitisch wirksame Soforthilfen auf den Weg zu bringen. Machen auch Sie mit Ihrer Unterschrift unter dem Appell “Corona trifft Arme extra hart - Soforthilfen jetzt!” politisch Druck, damit auch die Ärmsten - ob arme Alte und Pflegebedürftige oder Kinder, Arbeitslose, Flüchtlinge oder Erwerbsgeminderte - die Corona-Krise gut überstehen können.


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