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Digitalisierung der Freien Wohlfahrt und digitalpolitisches Engagement

Digitalisierung und Digitalpolitik

Ein großer weißer Maus-Pfeil-Cursor auf schwarzem Grund
Liam Briese/Unsplash

Das Team Digitale Innovation unterstützt den Paritätischen und seine Mitgliedsorganisationen dabei, die Chancen der digitalen Transformation gemeinwohlorientiert zu nutzen. Wir identifizieren Trends, übersetzen technologische Entwicklungen in die Praxis der Wohlfahrt und entwickeln gemeinsam mit den Landesverbänden und Einrichtungen zukunftsweisende Konzepte. Unser Ziel ist es, Digitalisierung so zu gestalten, dass sie Teilhabe stärkt, Organisationen entlastet und neue Handlungsspielräume eröffnet. Dazu begleiten wir Projekte, fördern den Wissensaustausch im Verband und schaffen Räume für Innovation, Vernetzung und gemeinsames Lernen.

 

Veranstaltungen

Uhr - Uhr

KI-Pilot-Werkstatt: Datenschutz, Compliance und Risikomanagement - Teil 2

Dr. Nannette Swed

Nach der großen Resonanz auf die fünfte KI‑Pilot‑Werkstatt und der Vielzahl offener Fragen widmet sich die siebte Ausgabe erneut den rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI in der Dokumentation – diesmal mit vertiefendem Fokus und mehr Raum für praxisnahe Klärung.

KI-Pilot-Werkstatt

In der KI‑Pilot‑Werkstatt begleiten wir ein ausgewähltes Projekt von der Idee über das Konzept bis zur Umsetzung über einen längeren Zeitraum. Das Pilotteam entwickelt dabei konkrete Anwendungsszenarien und sammelt praktische Erfahrungen in der Entwicklung von KI-Anwendungen.

Gleichzeitig können weitere Organisationen am Prozess mitlernen, indem sie eigene Vorhaben parallel entwickeln, Einblicke in die Schritte des Pilotprojekts erhalten und Erkenntnisse für ihre eigene Praxis übertragen.

Gemeinsam schaffen wir einen geschützten Raum zum Lernen, Experimentieren und Reflektieren – orientiert an den Werten des Paritätischen und den Bedarfen der sozialen Arbeit. Ziel ist es, Kompetenzen aufzubauen, Chancen und Grenzen zu verstehen und Wege zu einer gemeinwohlorientierten KI‑Nutzung im Verband zu eröffnen.

Nächste Veranstaltung: Datenschutz, Compliance und Risikomanagement - Teil 2

14. Juli 2026 - 10:00 Uhr bis 14. Juli 2026 - 12:00 Uhr

Nach der großen Resonanz auf die fünfte KI‑Pilot‑Werkstatt und der Vielzahl offener Fragen widmet sich die siebte Ausgabe erneut den rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI in der Dokumentation – diesmal mit vertiefendem Fokus und mehr Raum für praxisnahe Klärung.

Im Zentrum stehen weiterhin Datenschutz, Compliance und Risikomanagement, jedoch mit noch mehr Zeit und Fokus auf konkrete Umsetzungsfragen aus den Pilot‑Projekten und der Teilnehmenden. Aufbauend auf den Grundlagen der vorherigen Werkstatt werden zentrale Aspekte weiter geschärft: etwa die Anwendung der DSGVO im Umgang mit sensiblen Daten, Anforderungen aus der KI‑Verordnung, Fragen der Rollenklärung (Verantwortliche vs. Auftragsverarbeitung), praktische Ausgestaltung von Transparenz sowie die Umsetzung von Datenschutz‑Folgenabschätzungen und internen KI‑Richtlinien. 
Den Einstieg bildet erneut ein kurzer Impuls von Rechtsanwalt Alexander Weiss (Piltz Legal), der typische Fragestellungen und Unsicherheiten aus der ersten Session aufgreift und systematisch vertieft. Ziel ist es, rechtliche Anforderungen nicht nur einzuordnen, sondern konkrete Handlungsmöglichkeiten für Organisationen der Eingliederungshilfe aufzuzeigen.

Mehr Infos und Anmeldung

Vergangene Termine der KI-Pilotwerkstatt:

In der sechsten KI-Pilot-Werkstatt schließen wir an die Arbeitsergebnisse der vorherigen Sitzungen an. Aufbauend auf den MVP-Zuschnitt der vierten Sitzung und den rechtlichen Anforderungen wie in der fünfsten Sitzung beleuchtet, geht es  nun um die Überführung in eine konkrete Umsetzung.

Die Teilnehmenden arbeiten an ihren Pilot‑Vorhaben und entwickeln daraus eine erste Struktur von zentralen Meilensteinen und einer Roadmap. Dabei wird die Planung direkt auf ihre Realisierbarkeit überprüft – mögliche Hürden und kritische Punkte werden entlang der Umsetzung sichtbar gemacht und gezielt eingeordnet.

Ziel der Werkstatt ist es, aus einem tragfähigen MVP einen klaren, umsetzbaren nächsten Schritt abzuleiten, der Orientierung gibt und den weiteren Projektverlauf vorbereitet.

In der fünften KI‑Pilot‑Werkstatt steht die rechtliche Einordnung zur KI‑gestützten Dokumentation im Mittelpunkt. Nachdem in den vorherigen Sitzungen fachliche, prozessuale und konzeptionelle Grundlagen erarbeitet wurden, richtet sich der Fokus nun auf die zentralen rechtlichen Rahmenbedingungen für eine verantwortungsvolle Umsetzung.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Impulsvortrag von Rechtsanwalt Alexander Weiss (Piltz Legal), der zentrale juristische Fragestellungen aus den Projekten aufgreift und für ein breiteres Publikum systematisch einordnet. Dabei werden insbesondere Themen wie Datenschutz, Anforderungen der KI‑Verordnung, der Umgang mit sensiblen Daten, vertragliche Konstellationen sowie Fragen der Transparenz und organisationale Verantwortlichkeiten beleuchtet.

Im zweiten Teil der Werkstatt wird der Raum für Austausch geöffnet: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, eigene Fragen einzubringen, Unsicherheiten zu klären und konkrete Anwendungsfälle zu diskutieren. Der Fokus liegt dabei auf praxisnahen Lösungen und der gemeinsamen Reflexion rechtlicher Herausforderungen im Kontext der Eingliederungshilfe.

Die Ergebnisse der Veranstaltung tragen dazu bei, die Pilot‑Projekte rechtlich fundiert weiterzuentwickeln und geben zugleich wertvolle Orientierung für andere Organisationen, die den Einsatz von KI in sensiblen Arbeitsfeldern planen oder bereits erproben.

In der vierten KI‑Pilot‑Werkstatt setzen wir die Arbeit an den beiden laufenden Pilot‑Projekten fort. Nachdem in der letzten Sitzung mithilfe des KI Impact Mapping zentrale Prozessschritte, Anforderungen und Risiken sichtbar gemacht wurden, steht nun der nächste entscheidende Schritt im Mittelpunkt: die Definition eines MVP (Minimum Viable Product).

Die Veranstaltung beginnt mit einer kurze Darstellung des Arbeitsstandes der beiden Projektteams. Im Anschluss folgt eine kompakte Zusammenfassung der bisherigen Impact‑Mapping‑Ergebnisse. Darauf aufbauend arbeiten die Teilnehmenden in projektbezogenen Gruppen daran, ein klar abgegrenztes, realisierbares und wirkungsstarkes MVP zu formulieren. Ziel ist es, aus den identifizierten KI‑Potenzialen denjenigen Funktionsumfang auszuwählen, der den größten Nutzen bietet und gleichzeitig technisch wie organisatorisch gut pilotierbar ist.

Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die weitere Entwicklung erster KI‑Prototypen und strukturieren die nächsten Schritte innerhalb der Pilot‑Projekte. Die Werkstatt schafft damit einen praxisorientierten Rahmen, um KI‑Anwendungen in der Eingliederungshilfe fundiert, sicher und wirksam voranzubringen.

Im ersten Teil der Session wurden die Pilot-Projekte und ihre Teams vorgestellt, anschließend wurde das Thema AI Impact Mapping und eine erste MVP-Definition besprochen. Die Veranstaltunge wurde von Dr. Nannette Swed, Referentin für digitale Innovation beim Paritätischen Gesamtverband, geleitet. 

Die zweite Session der KI-Pilotwerkstatt fand am 25.02.2026 statt, Referent*innen waren Dr. Nannette Swed, Referentin für digitale Innovation beim Paritätischen Gesamtverband, und Daniel Wochnik, Projektbegleitung (Technologie & Methodik).

Die erste Session der KI-Pilotwerkstatt fand am 21.01.2026 statt und wurde von Dr. Nannette Swed, Referentin für digitale Innovation beim Paritätischen Gesamtverband, veranstaltet.

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DigiBasics

DigiBasics ist das Einstiegsformat des Paritätischen für alle, die digitale Themen besser verstehen und ihre Organisation sicher digitalisieren möchten. In kurzen, praxisorientierten Sessions vermitteln wir Grundlagen zu zentralen Digitalthemen – verständlich, alltagsnah und ohne Vorwissen.
Ob digitale Zusammenarbeit, Datenschutz, KI, IT-Security, Produkt- oder Dienstleister-Auswahl: DigiBasics schafft Orientierung, gibt konkrete Tipps für den Arbeitsalltag und stärkt digitale Kompetenzen im Verband.

Nächste Veranstaltung: Cybersecurity - Risiken verstehen und richtig handeln

Termin wird noch bekannt gegeben

Cyberangriffe betreffen längst auch kleine und mittlere Organisationen. In diesem DigiBasics-Termin zeigen wir praxisnah, wie Angriffe funktionieren, welche einfachen Schutzmaßnahmen jede Organisation umsetzen kann und wie Sie sich auf den Ernstfall vorbereiten. Der Workshop richtet sich an alle, die Verantwortung für digitale Sicherheit tragen – auch ohne IT-Vorkenntnisse.

Vergangene DigiBasics-Termine:

Wiederkehrende Aufgaben kosten Zeit und Nerven. In diesem DigiBasics zeigen wir, wie Prozessautomatisierung grundsätzlich funktioniert: tool‑unabhängig, praxisnah und auf die Realität unserer Mitgliedsorganisationen zugeschnitten.
Wie geht Prozessautomatisierung – tool‑unabhängig und praxisnah?
Viele Organisationen arbeiten mit großem Engagement – aber auch mit vielen manuellen, wiederkehrenden Abläufen: Rechnungen weiterleiten, Anträge prüfen, E‑Mails sortieren, Listen pflegen. Genau hier setzt Prozessautomatisierung an.
In diesem DigiBasics erklärt Dennis Niere (Referent Projektmanager CRM, Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V.), wie Automatisierung grundsätzlich funktioniert – unabhängig von konkreten Tools oder IT‑Systemen. Denn auch wenn unsere Mitgliedsorganisationen sehr unterschiedliche Software einsetzen, folgen gute Prozesse immer denselben Logiken.

Wie wirkt sich Künstliche Intelligenz auf den Datenschutz in sozialen Organisationen aus – und was bedeutet das ganz konkret für unsere tägliche Arbeit?

In dieser DigiBasics-Veranstaltung wurde ein verständlicher Überblick über die wichtigsten Anforderungen aus DSGVO und KI‑Verordnung gegeben und typische Risiken im Umgang mit sensiblen Daten gezeigt. Außerdem gab es praktische Do’s & Don’ts für den sicheren Einsatz von KI‑Tools in der Wohlfahrt.

 


Digitalpolitik

Digitale Entwicklungen prägen zunehmend die Rahmenbedingungen sozialer Arbeit und das Leben von Bürger*innen. Von Datensouveränität über den Zugang zu digitaler Infrastruktur bis hin zu Fragen der Teilhabe oder Regulierung neuer Technologien wie KI besonders im Zusammenspiel mit Zugang zu sozialen Leistungen:

Für den Paritätischen ist es zentral, digitalpolitische Themen mitzugestalten und dabei die Perspektiven der sozialen Träger in die politischen Debatten einzubringen.

Wir setzen uns dafür ein, dass digitale Transformation gerecht, sicher und gemeinwohlorientiert gestaltet wird: mit guten gesetzlichen Rahmenbedingungen, fairen Zugängen für alle und einer digitalen Infrastruktur, die die Arbeit unserer Mitgliedsorganisationen stärkt statt erschwert. So vertreten wir die Interessen der Wohlfahrt auch im digitalen Raum.



Publikationen

Rechtsfragen beim Einsatz von generativer KI in gemeinnützigen Organisationen

Dank der bemerkenswerten Leistungen moderner Systeme maschinellen Lernens befinden wir uns derzeit in einem technologischen Umbruch mit weitreichenden… weiterlesen


Publikation
von:

Künstliche Intelligenz in der Sozialen Arbeit - Textsammlung erweitert

Die beliebte KI-Textsammlung, die die Ergebnisse unserer KI-Veranstaltungsreihe dokumentiert, gibt es in stark erweiterter Neuauflage. Sie enthält… weiterlesen


Publikation
von:

Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Sozialen Einrichtungen

Was heißt Künstliche Intelligenz eigentlich? Wie kann ich sie als Soziale Einrichtung sinnvoll einsetzen? Was muss ich dabei beachten? Unsere… weiterlesen


Depot

Hier finden sich ältere Inhalte des Projektes #GleichImNetz: