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Migration und internationale Kooperation

Projekte

Eine Frau steht an einer Wand mit vielen Post-It-Zetteln und spricht zu einer Gruppe, die an Laptops sitzt.
Leon Oalh/Unsplash
Der Paritätische Gesamtverband ist für zahlreiche Projekte im Bereich Migration und internationale Kooperation verantwortlich und kann dabei auf langjährige Erfahrungen zurückblicken. Hier erhalten Sie einen Überblick über unsere Aktivitäten.

Migrantinnen einfach stark im Alltag (MiA) – ein erfolgreiches Unterstützungsangebot für Migrantinnen

Seit fast 30 Jahren mit geringem finanziellem Aufwand sehr erfolgreich

Kursangebote zur Integration ausländischer Frauen, bekannt unter dem bisherigen Namen "niederschwellige Frauenkurse", bestehen seit den 1990er Jahren und stellen ein bewährtes Instrument der Integrationspolitik dar. Lokale Träger der Bildungs- und Integrationspolitik setzen die Kurse bundesweit um.
Seit 2020 trägt das Programm einen neuen Namen "Migrantinnen einfach stark im Alltag (MiA)". MiA-Kurse zeichnen sich durch ihre besondere Niederschwelligkeit aus.

Die Kurse zur sozialen und gesellschaftlichen Integration ausländischer Frauen und Mädchen, kurz: MiA-Kurse, werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ab dem 01.01.2020 mit maximal 1.500,- Euro (Festbetrag) pro Kurs gefördert. Für einige Migrantinnen sind die Kurse das Sprungbrett ins Berufsleben, anderen helfen sie dabei mit Nachbar*innen oder Lehrer*innen und Erzieher*innen ins Gespräch zu kommen oder vermitteln das Gefühl, mit den eigenen Sorgen nicht allein zu sein und unterstützten sie dabei, sich in Deutschland besser zurecht zu finden.
"Niederschwellig" ist ein Begriff aus der Sozialen Arbeit und bedeutet, dass sogenannte niederschwellige Beratungsangebote ohne Hürden in Anspruch genommen werden können. Frauen können dementsprechend an den niederschwelligen MiA-Kursen teilnehmen, ohne dass sie Vorbedingungen, wie z.B. ein bestimmtes Sprachniveau, mitbringen müssen.

 

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Zielgruppe
Ausländische Frauen und Mädchen

  • ab Vollendung des 16. Lebensjahres
  • ohne abgeschlossene Berufs- oder Schulausbildung in Deutschland
  • insbesondere auch lerngewohnte Frauen
  • die zu einer der folgenden Gruppen gehören:

→  Gruppe der ausländischen Frauen, deren Aufenthaltsstatus auf Dauer angelegt ist

Frauen aus USA, Kanada, Australien und Westeuropa dürfen NICHT teilnehmen. Eine komplette Liste der Länder finden Sie im Konzept auf der letzten Seite.

→  Gruppe der Asylbewerberinnen

  • Asylbewerberinnen mit guter Bleibeperspektive - derzeit sind dies Asylbewerberinnen aus Syrien und Eritrea
  • daneben können weitere Asylbewerberinnen an den Kursen teilnehmen, wenn sie folgende Kriterien erfüllen:
    • sie sind vor dem 1. August 2019 nach Deutschland gekommen
    • sie besitzen seit mindestens drei Monaten eine Aufenthaltsgestattung
    • sie sind berufstätig oder arbeitssuchend
    • oder haben ein nicht schulpflichtiges Kind
    • sie kommen NICHT aus einem sog. sicheren Herkunftsland. Dazu gehören folgende Länder: Albanien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Ghana und Senegal, Mitgliedsstaaten der Europäischen Union


Rahmenbedingungen

  • Mindestteilnehmerinnenanzahl: 10 teilnahmeberechtigte Frauen pro Kurs
  • 34 Zeitstunden pro Kurs
  • Teilnahme an maximal 3 Kursen (102 Zeitstunden) möglich
  • Zuwendung pro Kurs: maximal 1.500,- Euro (Festbetrag)
     

Intention

  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Vermittlung einfacher deutscher Sprachkenntnisse
  • Förderung vorhandener Ressourcen
  • Inanspruchnahme weiterführender Integrationsangebote, wie z.B. Integrationskurse für Frauen, Migrationsberatung für Erwachsende
  • Alltagsorientierung, insbesondere zu den Themen: Bildung, Erziehung, Gesundheit, Mobilität
  • Entwicklung beruflicher Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten
     

Kursthemen

Die Kursthemen orientieren sich an den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und können eine große Bandbreite umfassen. Wesentliches Anliegen ist dabei:

  • Erweiterung der Sprachkompetenz
  • Reflektion persönlicher Migrationserfahrungen
  • Informationen zum Leben in Deutschland
  • Unterstützung in Erziehungs- und Bildungsfragen
  • Information über berufliche Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten


Unterschiede zu den Integrationskursen für Frauen

Die MiA-Kurse unterscheiden sich von den Integrationskursen für Frauen dadurch, dass sie keine Sprachkurse sind, ihr Stundenumfang erheblich geringer ist und sie niederschwellig angelegt sind.

Niederschwellig bedeutet

  • den Zugang ohne Hürden, wie z.B. einen Einstufungstest, zu ermöglichen
  • ohne Vorwissen oder ein bestimmtes Sprachniveau teilnehmen zu können
  • alle Teilnehmerinnen entsprechend ihrer Fähigkeiten zu unterstützen

Dadurch werden Migrantinnen ermutigt, sich aus ihrem persönlichen, teilweise ausschließlich häuslichen und familiären Umfeld, heraus zu begeben und Pläne für ihre Zukunft zu schmieden.


Durchführung & Koordination

Die Durchführung der MiA-Kurse erfolgt im Wesentlichen im Rahmen des Zentralstellenverfahrens. Die Zentralstellen stellen das Bindeglied zwischen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und ihren Mitgliederorganisation dar. Der Paritätische und seine Kollegialverbände nehmen als Zentralstellen insbesondere folgende Aufgaben wahr:

  • Ansprache geeigneter Mitgliedsorganisation, die MiA-Kurse durchführen

Dabei achtet der Paritätische neben einer regional ausgewogenen Verteilung auch darauf, insbesondere kleine Vereine und Migrantenselbstorganisationen sowie Mitgliedsorganisationen mit einem umfassenden Angebot zu berücksichtigen. Die Migrantenselbstorganisationen gewährleisten einen sehr guten Zugang zur Zielgruppe und die Träger mit einem umfassenden Angebot stellen die Durchlässigkeit der Unterstützungsangebote sicher. Im Paritätischen sind 43% der MiA-Kursträger Migrantenselbstorganisationen, 33% der MiA-Kursträger bieten auch Integrationskurse an und fast 20% leisten auch Migrationsberatung für Erwachsene.
 

  • Intensive Unterstützung der Träger bei der Umsetzung der MiA-Kurse

Dies betrifft nicht nur administrative Aufgaben - von der Antragstellung bis hin zur Abrechnung der Kurse -, sondern insbesondere auch die fachliche Beratung der Kursträger. Immer wieder ist zu klären, ob die Ideen der Träger vor Ort auch mit dem Konzept für die MiA-Kurse übereinstimmen.
 

  • Gesamtantragstellung und Erstellung des Gesamtverwendungsnachweises

Nachdem die Träger ihre Anträge eingereicht haben, erfolgt seitens des Paritätischen die Auswahl geeigneter Träger und die Bündelung zu einem Gesamtantrag, der dann beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt wird. Nach jedem durchgeführten Kurs wird ein Sachbericht eingereicht, der auch eine Befragung der Träger zur Nachhaltigkeit der MiA-Kurse beinhaltet. Die Sachberichte der Träger zu den einzelnen Kursen werden dann vom Paritätischen zu einem jährlich erscheinenden Gesamtsachbericht zusammengefasst.
 

  • Qualifizierung der Kursleiterinnen

Der Paritätische hat bereits im Jahr 1998 eine eigene praxisbegleitende Fortbildungsreihe entwickelt und führt diese seitdem jährlich durch. Die Fortbildungsinhalte und auch die Inhalte der MiA-Kurse werden von uns aufgrund der engen Zusammenarbeit mit den Kursleiterinnen immer wieder bedarfsorientiert weiterentwickelt.
 

  • Gemeinsamer Austausch mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, den anderen Verbänden im Zentralstellenverfahren sowie den Paritätischen Landesverbänden

Hierzu gehört insbesondere auch die Weiterentwicklung des Konzeptes und der Fördergrundsätze für die MiA-Kurse.
 


KONZEPT DER MIA-KURSE

Der Paritätische Gesamtverband tauscht sich im Rahmen seiner Zentralstellenfunktion mit den anderen Zentralstellen (Internationale Bund, Verein für Internationale Jugendarbeit (VIJ), Spanische Weiterbildungsakademie (AEF), AWO-Bundesverband) und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aus und entwickelt in der Regel gemeinsam das Konzept und die Fördergrundsätze für die MiA-Kurse weiter.

Dem aktuellen Konzept entnehmen Sie neben der Intention, der Zielsetzung und Zielgruppen der MiA-Kurse, auch die Rahmenbedingungen der Kursdurchführung sowie Hinweise zu den zuwendungsfähigen Ausgaben und den Aufgaben der Kursleiterinnen und Kursbegleiterinnen.

Das Konzept

Fördergrundsätze

 


WIRKUNG UND NACHHALTIGKEIT

Was bewirken die Mia-Kurse?

Die Erfolge der Kurse lassen sich nicht vorrangig in Zahlen ausdrücken, sie werden anhand persönlicher Erfolgsgeschichten der Kursteilnehmerinnen und anhand konkreter Beispiele aus der praktischen Arbeit deutlich.

Wie positiv die MiA-Kurse wirken, belegen auch die Sachberichte, die für jeden durchgeführten Kurs eingereicht werden. Nachfolgend eine kleine Auswahl, die zeigt, was die Teilnahme für die Frauen bewirkt. Diese mag nicht für jede Frau zutreffen, dafür sind die Lebensentwürfe zu vielfältig, aber für alle Frauen sind die Kurse mit vielen, ganz persönlichen Erfolgen verbunden. Ob diese Erfolge klein oder groß sind,
liegt im Auge des Betrachters.

Darüber hinaus berichten sie von folgenden wesentlichen Ergebnissen aus MiA-Kursen:
 

  • Die Persönlichkeit der Frauen ist gestärkt.
     
  • Das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit der Frauen haben sie gesteigert.
     
  • Die Mobilität im eigenen Umfeld hat zugenommen.
     
  • Die migrationsbedingte Isolation ist aufgebrochen.
     
  • Andere Unterstützungsangebote, wie z.B. Migrationsberatung für Erwachsene, Jugendmigrationsdienste, Hausaufgabenhilfe, Berufsinformationszentrum, Beratungsstellen zur Anerkennung von Berufsabschlüssen, Polizei, Krisendienste bei häuslicher Gewalt, Drogenberatungsstellen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, werden wahrgenommen.
  • Hemmschwellen gegenüber Behörden sind abgebaut.
     
  • Arzttermine und Vorsorgeuntersuchungen werden eigenständig vereinbart und wahrgenommen.
     
  • Die Frauen nehmen regelmäßig an Elternabenden teil.
     
  • Die Frauen engagieren sich im Stadtteil oder in den Vereinen ehrenamtlich.
     
  • Die Frauen arbeiten aktiv in Kindertageseinrichtungen oder Schulen der Kinder mit.
     
  • Die Frauen gründen einen eigenen Gesprächskreis zum weiteren Austausch und der gegenseitigen Unterstützung.
... und was passiert nach den MiA-Kursen?

Am Ende der Kurse fragen die Kursleiterinnen die Kursteilnehmerinnen,

  • welche Impulse sie aus den MiA-Kursen erhalten haben und
     
  • ob sie im Anschluss an die MiA-Kurse weiterführende Maßnahmen, wie z.B. Sprachkurse,
    berufliche Weiterbildungen, oder qualifizierte Berufsausbildungen, aufgenommen haben
    oder dies beabsichtigen.

Die positiven Wirkungen werden mit geringen Kosten erreichet.
Insbesondere die Erfolgsgeschichten zeigen, dass sich die Investition lohnt.



BEISPIELE AUS DER PRAKTISCHEN ARBEIT

Ein Blick in die praktische Arbeit vor Ort verdeutlicht, mit welchen Themen sich die Frauen in den MiA-Kursen befassen (können) und welche positiven Wirkungen sie entfalten:

Ferya Ertugrul, Deutscher Kindreschutzbund, Ortsverbund Köln e.V.

"Wir sind gemeinsam zur Orientierung auf dem Arbeitsmarkt zunächst die einzelnen Schritte eines Bewerbungsvorgangs - Suche nach offenen Stellen, schriftliche Bewerbung, Lebenslauf und Zeugnisse, Vorstellungsgespräch, Kontaktpflege und Nachbearbeitung - durchgegangen. Die Teilnehmerinnen haben dann selbst aktiv nach Stellen in verschiedenen Jobbörsen im Internet und in Tageszeitungen gesucht und Pläne für ihre berufliche Zukunft geschmiedet. In einem zweiten Kurs haben die Teilnehmerinnen ihre eigenen Bewerbungsanschreiben formuliert und - nach Verbesserungsvorschlägen und Korrekturen von mir - auch an Arbeitgeber verschickt."

Nuriye Atmaca, Trägerkreis Familienzentrum Au e.V. in Pforzheim

"Wir haben einen Kurs mit Frauen durchgeführt, die in ihrem Heimatland noch nie eine Schule besucht haben. Unsere angebotene Kinderbetreuung während der Kurse wird von den Teilnehmerinnen immer sehr geschätzt und ermöglicht vielen überhaupt erst die Teilnahme an den Kursen. Da die Teilnehmerinnen der deutschen Sprache kaum bis gar nicht mächtig sind, bedarf es für die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten einer ansprechenden Didaktik und Lerninhalte, die in der Lebenswelt der Teilnehmerinnen eine wesentliche Bedeutung haben. Ich behandele daher praxisnahe Themen wie z.B. Bildung oder die Versorgung und Gesundheit der Angehörigen. Wir spielen verschiedene Alltagssituationen in Dialogen durch und so kommt jede Frau zu Wort. Die Frauen können einfache Gespräche führen und sammeln dadurch Selbstvertrauen. Sie freuen sich über ihren Lernerfolg und sind darin bestärkt, das Ziel des Besuchs eines Integrationskurses, zu erreichen."

Hatice Erdogan, Verein Interkulturelle Bildung und Beratung e.V. in Obertshausen

"In unserem Kurs „Alltagsbewältigung in Deutschland“ wurden die Zuständigkeiten und Hilfsangebote von Behörden, Beratungsstellen, Frauenhäusern, Kinderbetreuungseinrichtungen und der Polizei besprochen. Zur Förderung der Mobilität wurde das öffentliche Nahverkehrsnetz erläutert und Verbindungen zu verschiedenen Orten herausgesucht sowie in der Praxis mit einer Fahrt zum Kreishaus nach Dietzenbach erprobt. Auf diese Weise wurde die Eigenständigkeit der Teilnehmerinnen erhöht und das Selbstbewusstsein gestärkt. Die Frauen waren im Anschluss an den Kurs in der Lage, ihre Angelegenheiten selbst zu erledigen und einen Integrationskurs zu besuchen."

Markéta Adamová, Kulturzentrum Schlachthof e.V. in Kassel

"Zur Förderung der Sprachorientierung haben wir auf Nachfrage der Frauengruppe einer Moschee den Kurs „Deutsch für den Alltag“ zu familienfreundlicher Zeit, während der Kita- und Schulzeiten, in den Räumlichkeiten der Moschee angeboten. Auf Wunsch der Teilnehmerinnen wurden Themen rund um Familie, Kita, Schule und Arztbesuche besprochen. Der Ort des Kurses war für die Teilnehmerinnen sehr vertraut und ermutigte auch die schüchternen Frauen teilzunehmen und sich in der Anwendung der deutschen Sprache zu versuchen. Die kleine Lerngruppe und die dementsprechend intensive Betreuung ermöglichen einen hohen Lernfortschritt für die Teilnehmerinnen."

Interview mit Kursleiterin Kamila Köhnke
 


 DAS FORTBILDUNGSANGEBOTE FÜR DIE KURSLEITERINNEN

Die Erfolge der niederschwelligen Frauenkurse hängen maßgeblich von der Qualifikation der Kursleiterinnen ab. Daher
hat der Paritätische bereits im Jahr 1998 ein eigenes Fortbildungskonzept entwickelt und führt seitdem einmal jährlich eine dreitägige Arbeitstagung durch. Die Fortbildung ist ressourcenorientiert, indem sie z.B. mitgebrachtes, nicht formalisiertes Wissen aufgreift und nutzt. Auf diese Weise wurde dazu beigetragen, dass insbesondere in den ersten Jahren einigen Teilnehmerinnen der Aufstieg zur Kursleiterin gelungen ist. Kursleiterinnen mit Migrationserfahrungen dienen den Teilnehmerinnen als Bildungsvorbilder und gewährleisten einen guten Zugang zur Zielgruppe.

Im Austausch mit den Dozentinnen der Fortbildung und unter der Berücksichtigung  der Bedürfnisse der Kursleiterinnen wurde ein modulares Fortbildungskonzept entwickelt, das aus 5 Modulen und verschiedenen Bausteinen besteht.

Die Fortbildungsreihe ist strikt ressourcenorientiert, indem sie:

  • die Kursleiterinnen in ihrem pädagogischen Handeln unterstützt und stärkt
  • notwendige thematische und didaktische Kenntnisse für die Gestaltung der Kurse und des Integrationsprozesses von Frauen alltagstauglich vermittelt
  • Migrantinnen als aktive Gestalterinnen des Integrationsprozesses sichtbar macht
  • Migrantinnen als Kursleiterinnen zu Bildungsvorbildern für neu einreisende Migrantinnen werden lässt
  • als interkultureller Lernprozess angelegt ist, in dem Dozentinnen, Kursleiterinnen und Kursteilnehmerinnen sich als Lehrende und Lernende verstehen
  • Lernen mit allen Sinnen ermöglicht und mitgebrachtes nicht-formalisiertes Wissen aufgreift und nutzt

 


ZEHN GUTE GRÜNDE FÜR MIA-KURSE

MiA-Kurse sind wichtig, weil…

  1. sie keine thematischen Tabus haben
  2. sie spezielle Bedarfe schnell und zielsicher abdecken
  3. in ihrem geschützten Rahmen Entwicklung möglich ist
  4. sie die Grundlage für Selbstständigkeit legen
  5. sie Ressourcen fördern
  6. sie Isolation verhindern
  7. sie das Fundament für Weiterentwicklung sind
  8. sie eine Brücke zu weiteren Unterstützungsangeboten und der Gesellschaft bauen
  9. gestärkte Frauen eine Schlüsselrolle für den erfolgreichen Integrationsprozess ihrer Kinder übernehmen können
  10. die Teilnehmerinnen zu Vorbildern für andere Migrantinnen werden, insbesondere wenn aus Teilnehmerinnen Kursleiterinnen werden.
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