Monatsreport 06-24Jugendsozialarbeit im Paritätischen |
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| Bundeshaushalt: Paritätischer warnt mit breitem Bündnis vor sozialen Kürzungen |
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Der Paritätische Gesamtverband warnt gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Sozial- und Wohlfahrtsverbänden sowie Campact und der Gewerkschaft Ver.di vor sozialen Kürzungen im Bundeshaushalt 2025. Die Unterzeichnenden verweisen auf die Bedeutung eines intakten Sozialstaates für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Erstarken rechter Kräfte und Parteien würde zeigen, dass die Falschen vom Sozialabbau der letzten Jahrzehnte profitieren. Die finanziellen Kürzungen hätten bereits überall zu eklatanten Versorgungslücken geführt. Allein in den letzten beiden Jahren mussten zwei Drittel der Einrichtungen und Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege ihre Angebote verknappen oder ganz einstellen. Das Bündnis fordert die Ampel-Koalition dazu auf, auf die geplanten Kürzungen zu verzichten und stattdessen deutlich mehr in die soziale Sicherheit und Infrastruktur zu investieren, um der gesellschaftlichen Spaltung entgegenzuwirken. |
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BIBB startet Portal für berufliche Orientierung |
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Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat mit dem digitalen Portal „zynd“ ein neues Angebot für die Berufsorientierung gestartet. Es richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an pädagogische Fachkräfte, die junge Menschen im Prozess der beruflichen Orientierung begleiten. Im Zentrum des Portals stehen spielerische Tools. Diese sollen Jugendliche dabei unterstützen, sich ihrer Interessen und Kompetenzen bewusst zu werden. Die Tools fördern außerdem die Entscheidungs- und Handlungskompetenz der Jugendlichen in einer Arbeitswelt, deren Anforderungen sich ständig ändern. Pädagogische Fachkräfte können die Jugendlichen im geschlossenen Bereich von „zynd“ individuell begleiten und erhalten Zugang zu Begleitmaterialien und weiteren Funktionen. Als digitales Angebot, das den Übergang Schule-Beruf mit einem reflexiven Ansatz begleitet, schließt das Portal „zynd“ eine Lücke. |
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Fachkräfteeinwanderungsgesetz 2.0: Die neuen Regelungen für die Aufenthalte zum Zwecke der Arbeit, des Studiums oder der Ausbildung |
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Um dem zunehmenden Mangel an Arbeitskräften zu begegnen, soll es für Fachkräfte, Auszubildende und geringqualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten künftig einfacher werden, einen Aufenthaltstitel zu Ausbildungs- oder Erwerbszwecken zu erhalten. Gleichzeitig ist die Gesetzeslage sehr komplex. Eine neue Broschüre des Paritätischen gibt einen umfassenden und verständlichen Überblick über die wichtigsten rechtlichen Regelungen. Sie verdeutlicht Möglichkeiten und Grenzen der gesetzlichen Änderungen und bietet Fachkräften in der Migrations- und Flüchtlingsberatung eine praxisnahe Unterstützung im Beratungsalltag. |
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Bertelsmann-Stiftung: Faktencheck NEETs 2024 | Abgehängt oder nur am Abhängen? |
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Ende 2023 gab es in Deutschland rund 626.000 junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren, die sich weder in Schule noch in Beschäftigung, Ausbildung oder Studium befanden. Laut „Faktencheck NEETs“ („Not in Education, Employment or Training“) der Bertelsmann-Stiftung sind die NEETs-Zahlen zwar langfristig gesunken – 2009 lag der Anteil noch bei 9,8 Prozent. Betrachtet man allerdings die letzten zwei Jahre, ist ein Anstieg zu erkennen, der mit einer anhaltenden Schwächephase der deutschen Wirtschaft begründet wird.
Einen wesentlichen Bestandteil der NEET-Gruppe stellen junge Arbeitslose dar. Personen mit NEET-Status leben häufiger in urbanen Gegenden als auf dem Land, ihr Anteil ist bei jungen Frauen leicht höher als bei jungen Männern. Eine große Rolle spielt das Bildungsniveau: Unter Jugendlichen, die keinen oder einen niedrigen Schulabschluss haben, findet sich mit 8,8 Prozent der höchste Anteil an NEETs. Jugendliche mit einem höheren Bildungsabschluss weisen mit 4,8 Prozent wiederum den niedrigsten NEETs-Anteil auf. Auch gesundheitliche Voraussetzungen spielen eine wichtige Rolle: Bei schweren gesundheitlichen Einschränkungen bzw. Behinderungen erreicht der NEETs-Anteil einen Wert von 40,8 Prozent.
Zwar liegen nur Daten zu 13 Bundesländern vor, aber erkennbar sind bereits beträchtliche Unterschiede zwischen den NEET-Anteilen. So liegt er etwa in Berlin mit 12,1 Prozent überdurchschnittlich hoch, während Bayern mit 5,3 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt von 7,5 Prozent liegt. Es besteht eine Korrelation zwischen niedrigen NEETs-Zahlen und einer großen Auswahl an Ausbildungsplätzen pro Ausbildungsnachfragenden. Dieser Zusammenhang sollte künftig näher untersucht werden, da eine Kausalität eine sehr klare bildungspolitische Richtschnur wäre, um das Ausbildungsangebot auszuweiten.
Eine Jugendbefragung zeigt, dass Eltern nach wie vor die wichtigste Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind. Können Jugendliche nicht auf ihre Unterstützung zählen, fehlt ihnen also ein zentraler Baustein der beruflichen Orientierung.
Studien zeigen außerdem, dass vor allem abschlussorientierte Weiterbildungsangebote – wie Teilqualifikationen und nachgeholte Ausbildungsabschlüsse – die Chancen auf Beschäftigung spürbar erhöhen. |
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Angebote von Wohlfahrtsverbänden mussten vielfach schon eingeschränkt oder ganz eingestellt werden |
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In einer Umfrage zur finanziellen Lage der Einrichtungen und Dienste der Freien Wohlfahrtspflege wird ein teilweise pessimistisches Stimmungsbild von der Zukunft der Sozialen Arbeit in Deutschland deutlich. Bereits in den vergangenen beiden Jahren mussten knapp zwei Drittel der Einrichtungen und Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege ihre Angebote einschränken oder ganz einstellen. Mehr als drei Viertel der Befragten rechnen damit, ihre Angebote auch 2025 weiter zurückfahren zu müssen, und knapp ein Viertel gab an, dass Angebote und Leistungen ganz wegfallen könnten. Vielfach sind die Einrichtungen und Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege Ankerpunkte für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement. Mehr als 70 Prozent der Befragten befürchten, dass dieses demokratische Engagement durch den Wegfall ihrer Angebote und Leistungen ebenfalls zurückgehen wird. Angesichts der Umfrageergebnisse und weiterer drohender Kürzungen im Bundeshaushalt fordern die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege eine Trendwende bei der Finanzierung der Sozialen Arbeit und sehen bei weiteren Kürzungen den sozialen Frieden in Deutschland gefährdet. |
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Zehnter Nationaler Bildungsbericht veröffentlicht |
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Zum zehnten Mal wurde der Nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2024“ veröffentlicht. Der gemeinsam von Bund und Ländern geförderte Bericht ist eine umfassende indikatorengestützte Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens. Für den Bereich der beruflichen Ausbildung stellt der Bildungsbericht u.a. dar, dass im Schulberufssystem leichte Rückgänge bei den Neuzugängen zu verzeichnen sind. Die Fachkräftesicherung in Gesundheits- und Erziehungsberufen, die den Großteil der schulischen Ausbildungen stellen, ist kritisch. Die Neuzugänge zum dualen System sind zwar steigend, bleiben aber hinter dem Niveau von vor der Corona-Pandemie zurück. Die Passungsprobleme bleiben weiterhin bestehen. Auch im sogenannten Übergangssektor ist ein Anstieg zu beobachten.
Der Bericht konstatiert zudem die weiterhin ungleichen Chancen der Einmündung in eine vollqualifizierende Ausbildung nach Schulabschluss und Staatsangehörigkeit, was sich auch im Prüfungserfolg zeigt. Zugleich wird aber das bedeutende Fachkräftepotenzial von Ausbildungsabsolvent*innen nicht-deutscher Staatsangehörigkeit betont. Bezogen auf die berufliche Bildung und Jugendliche, die nicht direkt eine Ausbildung aufnehmen und im sogenannten Übergangssektor sind, zeigt sich, dass 36 Monate nach Beginn einer Maßnahme 67 Prozent der Teilnehmenden in eine vollqualifizierende berufliche Bildung übergegangen sind. |
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Digitalisierung am Übergang jugendgerecht gestalten |
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Die Denkwerkstatt „Jugendgerechte Digitalpolitik“, in der auch der Paritätische mitwirkt, stellt fest, dass die Digitalisierung alle Lebensbereiche junger Menschen stark verändert und beeinflusst, insbesondere auch die Schul- und Arbeitswelt, und damit einhergehend die Berufsfindungsphase. Dabei sind junge Menschen nicht gleichermaßen aufgrund ihres Alters und ihres Daseins als Digital Natives automatisch mit den für das Berufsleben notwendigen Digitalkompetenzen ausgestattet. Zudem ist die Phase des Übergangs mit zahlreichen Risiken behaftet. Junge Menschen werden strukturell sehr unterschiedlich darin unterstützt, diesen Übergang zu meistern. Mit Blick auf einen möglichst guten Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf und eine gelingende persönliche Entwicklung an dieser entscheidenden biographischen Schnittstelle, fordern die Mitglieder der Denkwerkstatt zehn Punkte dringend politisch anzugehen. Aufgrund der Verschränkung von Arbeits-, Bildungs-, Digital- und Jugendpolitik am Übergang sind alle Ressorts zum Handeln aufgerufen. // Veränderte Arbeitswelt im Berufseinstieg mitdenken: Berufswahlprozesse digital unterstützen und Berufseinstieg verbessern // Kompetenzerwerb gezielt fördern: Digitalkompetenzen priorisieren und moderne Standards für Hard- und Software erreichen und halten // Ungleichheiten reduzieren, Chancengerechtigkeit ermöglichen: Reproduktion gesellschaftlicher Ungleichheiten reflektieren und vermeiden und alle Jugendlichen befähigen // Akteure qualifizieren, Strukturen errichten: Brücken bauen und Fachkräfte qualifizieren // Ressourcen und Infrastruktur: Chancen von KI und Automatisierung für Übergänge in den Beruf nutzen. Digitalstrategie Kinder- und Jugendhilfe |
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JFMK verabschiedet Bremer Erklärung “Vielfalt, Beteiligung, Teilhabe und Inklusion als kinder- und jugendpolitische Leitlinien” |
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Die Jugend- und Familienminister*innen der Länder haben Ende Mai mit der "Bremer Erklärung" die Bedeutung von Demokratiebildung und Beteiligungsformen in allen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe bekräftigt. Die Erklärung betont den generellen Anspruch, Beteiligungsformate an den Bedarfen junger Menschen auszurichten und sie gemeinsam mit ihnen zu entwickeln. Dafür sei “ein inklusiver Ansatz, der vielschichtige Hintergründe und Möglichkeiten berücksichtigt und junge Menschen mit und ohne Behinderungen gleichermaßen anspricht und einbezieht, von besonderer Bedeutung.” Vor dem Hintergrund multipler Krisen – Pandemie, Klimakrise, Kriege und Terror – drohe eine Generation mit Ohnmachtsgefühlen heranzuwachsen. Dem könne man entgegenwirken, wenn Partizipation und Entscheidungsmöglichkeiten für junge Menschen im Alltag eine feste Stellung eingeräumt würden.
Die JFMK plädiert zudem an den Bund, im Haushalt 2025 keine Kürzungen vorzunehmen in Bereichen, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unmittelbar betreffen würden. Damit spricht sie sich schon im Vorfeld gegen mögliche Kürzungspläne für den Haushalt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus. Nicht gekürzt werden dürfe etwa bei Freiwilligendiensten, der internationalen Jugendarbeit, der Förderung von Mehrgenerationenhäusern, der Investitionsförderung für Jugendbildungs- und begegnungsstätten sowie Jugendherbergen und Familienferienstätten. Weder die Länder noch die Träger könnten Kürzungen kompensieren. |
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initiativeKJP schreibt Offenen Brief an Bundeskanzler, Vizekanzler und Finanzminister zum Haushalt 2025 |
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Angesichts der laufenden Haushaltsberatungen machen die Träger der initiativeKJP und 40 weitere Organisationen darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, in die Zukunft junger Menschen zu investieren. In einem Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz, Vizekanzler Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner warnen die Träger vor einer Rotstift-Politik, die erhebliche gesellschaftliche Folgekosten nach sich ziehen werde. Im Mittelpunkt steht für die Unterzeichner*innen die Frage nach der Zukunft der Gesellschaft und der Rolle, die junge Menschen darin spielen. Für junge Menschen ist es wichtig, Demokratie und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Das bietet die Kinder- und Jugendhilfe, etwa in Jugendverbänden, in Sportvereinen, in Jugendzentren, in Bildungsstätten, bei internationalen Begegnungen, in Freiwilligendiensten oder in Selbstvertretungen junger Menschen, die in stationären Einrichtungen aufwachsen. Die initiativeKJP wurde 2023 vor dem Hintergrund drohender Kürzungen des KJP ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, dieses zentrale Förderinstrument der Kinder- und Jugendhilfe auf Bundesebene langfristig und nachhaltig zu stärken. In der initiativeKJP sind sieben bundeszentrale Verbände zusammengeschlossen, die über den KJP gefördert werden. |
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Freiwilligendienste: Forderungspapier „Rechtsanspruch auf einen Freiwilligendienst“ |
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Das Forderungspapier „Rechtsanspruch auf einen Freiwilligendienst“ präsentiert eine langfristige Vision der Freiwilligendienste und wurde im Zusammenschluss der verbandlich organisierten Zivilgesellschaft sowie der Zentralstellen der Freiwilligendienste im In- und Ausland erarbeitet. Es umfasst drei zentrale Punkte: Einen Rechtsanspruch auf Förderung jeder Freiwilligenvereinbarung, ein staatlich finanziertes existenzsicherndes Freiwilligengeld sowie die Beratung aller jungen Menschen nach dem Schulabschluss zur Möglichkeit eines freiwilligen Engagements. Angesichts des neuen Konzepts zum Wehrdienst von Verteidigungsminister Boris Pistorius und der aktuellen schwierigen Haushaltslage in den Freiwilligendiensten zeichnet das visionäre Ziel des Rechtsanspruchs ein innovatives Bild für die Weiterentwicklung des bestehenden Systems. |
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Klimaschutz in der Sozialen Arbeit ermöglichen – Forderungspapier der Wohlfahrtsverbände |
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Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege sind mit ihren über 120.000 Einrichtungen und Diensten, den über 100.000 Gebäuden, ihrer Mobilität und Beschaffung ein großer Hebel zur Erreichung der deutschen Klimaziele. Die Umsetzung scheitert jedoch häufig an den Rahmenbedingungen. Wie also kann Klimaschutz in der Sozialen Arbeit besser und schneller umgesetzt werden? Zu dieser Frage hat der Paritätische gemeinsam mit den anderen Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege ein Forderungspapier erarbeitet. Es richtet sich an Verantwortliche in Politik und Verwaltung und benennt die dringend nötigen Verbesserungen für Klimaschutz in der Sozialen Arbeit. Zu den Kernforderungen gehören eine sozialrechtliche Verankerung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit, die Entwicklung einer besseren Förderkulisse für gemeinnützige Einrichtungen, ein Förderprogramm für die energetische Gebäudesanierung, die Ermöglichung flächendeckender Eigenenergieerzeugung, eine Stärkung des betrieblichen Mobilitätsmanagements, die Etablierung eines nachhaltigen Verständnisses von Wirtschaftlichkeit sowie die Sicherstellung einer gesundheits- und klimagerechten Gemeinschaftsversorgung. |
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Bundeskabinett wendet Nullrunde im BAföG doch noch ab und sieht leichte Erhöhungen beim Grundbedarf und der Wohnkostenpauschale vor |
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Nach deutlicher Kritik von Opposition und Sachverständigen hat das Bundeskabinett doch noch Änderungen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes beschlossen. Demnach soll die Freibetragsgrenze um 5,25 Prozent, der Grundbedarf von derzeit 452 Euro auf 475 Euro und die Wohnkostenpauschale von derzeit 360 Euro auf 380 Euro steigen. Von der ursprünglich geplanten Erhöhung des zurückzuzahlenden Darlehensanteils hat die Bundesregierung abgesehen. Abseits der kurzfristig erfolgten Änderungen sieht das 29. BAföGÄndG u.a. vor, eine Studienstarthilfe in Höhe von 1.000 Euro für Studierende mit bestimmten Sozialleistungsansprüchen einzuführen, ein sogenanntes Flexibilitätssemester zu gestatten, den Freibetrag für eigenes Einkommen zu erhöhen sowie einen später im Studium vorgenommenen Fachrichtungswechsel zu ermöglichen, ohne dass dieser negative Folgen für den BAföG-Anspruch hat.
Der Paritätische fordert demgegenüber in seiner Stellungnahme eine deutlich höhere Anpassung der BAföG-Sätze, wie insbesondere die existenzsichernde Ausgestaltung des Grundbedarfs, eine realitätskonforme Bestimmung und Anhebung der Wohnkostenpauschale sowie die automatisierte Anpassung der BAföG-Elemente an die aktuelle Lohn- und Preisentwicklung. |
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Fachtagung: digital | für alle 13. September 2024 10.00 Uhr bis 16.15 Uhr digital |
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Die Fachtagung "digital | für alle" will digitale Barrieren beiseite schaffen und inklusive Lösungen fördern. Sie richtet sich an Menschen mit (verschiedenen) Beeinträchtigungen sowie an Mitarbeiter*innen aus Einrichtungen der Sozialen Arbeit. In einem intensiven partizipativen Prozess können diese mit Organisationen oder Unternehmen, die barrierefreie Online-Lösungen anbieten, sowie untereinander ins Gespräch kommen. Ziel ist es, dass Menschen mit Beeinträchtigungen und Mitarbeiter*innen der Sozialen Arbeit die Angebote kennenlernen, ihre Erfahrungen mitteilen und somit zu einer Weiterentwicklung und Verbesserung der Angebote beitragen können. Die Tagung soll auch dazu dienen, das Verständnis für die jeweiligen Bedarfe der unterschiedlichen Teilnehmenden zu vertiefen und Ideen für Inklusionsmaßnahmen zu verbreiten. Mit der Veranstaltung sollen Netzwerke zur nachhaltigen Zusammenarbeit und Stärkung inklusiver Online-Lösungen aufgebaut werden.
Die Tagung wird unterstützt, beraten oder mitorganisiert von zahlreichen Organisationen, die sich bundesweit oder regional für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzen. Expert*innen in eigener Sache sind herzlich zur Tagung eingeladen. Auch Mitarbeiter*innen (ohne Beeinträchtigung) aus sozialen Einrichtungen dürfen sich gerne anmelden – die Teilnahmemöglichkeit ist allerdings beschränkt.
Die Teilnahme ist kostenlos. |
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18. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag: Anmeldefrist für Aussteller*innen der Fachmesse bis zum 30. August 2024 verlängert |
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Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ freut sich über das große Interesse vieler Organisationen, den 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag mitzugestalten. Die Anmeldefrist für die Einreichung von Messeständen ist nun bis zum 30. August 2024 verlängert. |
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