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Schwerpunkt

Armut und Grundsicherung

Centmünzen liegen in einem Kreis verteilt
Marcel Strauß/Unsplash
Armut darf es in einem reichen Land nicht geben. Armut bedeutet zu wenig Geld, um elementare Bedürfnisse zu decken und Ausschluss von der politischen, sozialen und kulturellen Teilhabe. Armut geht einher mit beengten Wohnverhältnissen und einer geringeren Lebenserwartung. Zugespitzt: Armut kostet Leben. Das Grundgesetz verspricht, dass kein Mensch in Deutschland mit einem Einkommen unterhalb des menschenwürdigen Existenzminimums leben muss. An diesem Auftrag orientiert sich der Paritätische, wenn er immer wieder soziale Ungleichheit, Armut und die Defizite im bestehenden System der Grundsicherung kritisiert. Gegen Armut hilft Geld. Die Grundsicherung muss so aufgestellt sein, dass kein Mensch in Deutschland in Armut leben muss. Dafür setzt sich der Paritätische ein.

Aktuelles

Kongress Armut und Gesundheit 2026

Der Kongress Armut und Gesundheit ist eine der größten regelmäßig stattfindenden Public Health-Veranstaltungen in Deutschland. Der kommende Kongress… weiterlesen


Pressemitteilung
von:

Armutszahlen: Pressestatement von Katja Kipping

Pressestatement von Katja Kipping, Geschäftsführerin beim Paritätischen Gesamtverband, zur den heute verkündeten vorläufigen Armutszahlen des… weiterlesen


Bundesrat mit kritischer Stellungnahme zum Leistungsrechtsanpassungsgesetz

Am 30. Januar hat der Bundesrat seine Stellungnahme zum Rechtskreiswechsel von Ukraine-Geflüchteten beschlossen. In ihrem Beschluss bringen die Länder… weiterlesen

Paritätischer Armutsbericht

Seit 1989 veröffentlicht der Paritätische Gesamtverband regelmäßig seine "Paritätischen Armutsberichte" zu unterschiedlichen Schwerpunkten. Die jüngste Veröffentlichung widmete sich dem Thema: "Ungleichheit von Anfang an. Bericht zu Armut und Kita-Betreuung."

Darin konnte der Paritätischer Gesamtverband nachweisen, dass armutsbetroffene Kinder deutlich seltener und in deutlich geringerem zeitlichem Umfang in Kitas betreut werden. Die fehlende Kindertagesbetreuung verstärkt damit die soziale Spaltung der Gesellschaft. 

Beziehende von Sozialleistungen haben eigentlich einen Rechtsanspruch darauf, bei den Kita-Kosten entlastet zu werden. Der Bericht des Paritätischen zeigt aber, dass es bei der Umsetzung erhebliche Mängel gibt. Als Lösung schlägt der Verband vor, Eltern mit Sozialleistungsbezug automatisch von Kita-Gebühren zu befreien – ohne dass sie dafür einen Antrag stellen müssen.

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Zwei Hände, die eine kleine Euro- und Centmünzen zählen

Publikationen

Bürgergeld im Realitätstest: Materielle Entbehrung und wachsende Armutslücke

Die Expertise kommt zu dem Schluss, dass das Bürgergeld keinen hinreichenden Schutz vor Armut bietet und die UN- und EU-Vorgaben (SDGs, Empfehlung zur… weiterlesen


Ungleichheit von Anfang an: Bericht zu Armut und Kita-Betreuung

Armutsbetroffene Kinder werden deutlich seltener und in deutlich geringerem zeitlichem Umfang in Kitas betreut. Fehlende Kindertagesbetreuung… weiterlesen


Paritätischer Armutsbericht: Verschärfung der Armut

Einkommensarme Menschen haben in den vergangenen Jahren an Kaufkraft verloren. Insgesamt ist fast jede sechste Person in Deutschland von Armut… weiterlesen

Kampagne: #ArmutAbschaffen

Deutschland ist ein reiches Land. Trotzdem ist Armut für viele Menschen ein riesiges Problem. Wir wollen, dass sich das ändert. Wir wollen #ArmutAbschaffen!

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