Gutes Wohnen für alle!

Wohnen ist ein existenzielles Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Doch in städtischen und ländlichen Regionen mangelt es zunehmend an bezahlbarem und würdigem Wohnraum. Für große Teile der Bevölkerung stellt die Versorgung mit geeignetem Wohnraum eine erhebliche Herausforderung dar, insbesondere für Menschen in besonderen Lebenslagen, wie Menschen mit Behinderung, Geflüchtete, wohnungslose Menschen, Rentnerinnen und Rentner oder Menschen in Armut.
Folgen dieser Entwicklung können erhebliche Einschränkungen in der Lebensqualität, die Beeinträchtigung von Teilhabechancen und Verdrängung sein. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt hat weitreichende Auswirkungen auf die sozialen Träger, wie Einrichtungen in der Eingliederhilfe oder Frauenhäuser, indem sie Menschen mit Betreuungsbedarf abweisen müssen oder ihnen der Wohnraum gekündigt wird.
Der Paritätische Gesamtverband setzt sich für eine soziale Wohnungspolitik ein, die gutes Wohnen für alle schafft.

Aktuelles

Tafelgaben und Wohngeld

Leistungen der Tafeln sind kein Einkommen im Wohngeldrecht

Eine Berliner Wohngeldstelle hatte Anfang 2019 Unterstützungen der Tafeln als Einkommen bei der Wohngeldberechnung herangezogen. Das vom Paritätischen Gesamtverband hierauf angesprochene Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat wies mit Schreiben vom 2. Sept. 2019 darauf hin, dass der Bund-Länder-Arbeitskreis Wohngeld sich bereits im Jahre 2005 darauf verständigt hat, dass Essensspenden nicht als wohngeldrechtliches Einkommen angerechnet werden.
Das Bundesministerium wird das Thema Ende des Jahres erneut mit den Ländern erörtern, mit dem Ziel, den Beschluss aus dem Jahre 2005 in die Wohngeld-Verwaltungsvorschrift (WoGVwV) aufzunehmen


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