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Projekt

Vielfalt ohne Alternative

Eine Gruppe von Menschen steht zusammen mit "Vielfalt ohne Alternative"-Schildern
Paritätischer Gesamtverband
Es geht uns alle an: Gemeinsam für Menschlichkeit und gegen Rechtsextremismus, Rassismus und alle Ideologien der Ungleichwertigkeit! Der Paritätische mit seinen Mitgliedsorganisationen steht für eine demokratische, offene, vielfältige Gesellschaft, in der alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren – unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexueller Identität, materieller Situation, Behinderung, Beeinträchtigung, Pflegebedürftigkeit oder Krankheit. Vielfalt ist ohne Alternative.

Wofür wir stehen

Der Paritätische mit seinen Mitgliedsorganisationen steht für eine demokratische, offene, vielfältige Gesellschaft, in der alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren. Gute Soziale Arbeit heißt Einsatz für und die Verwirklichung von Menschenrechten.

Wir sehen uns verpflichtet, allen Ideologien der Ungleichwertigkeit entschieden entgegenzutreten. Wir sind Teil der Zivilgesellschaft. Wir stehen für gelebte Demokratie und eine Kultur des wechselseitigen Respekts in der Gesellschaft.

Hintergrund: Soziale Arbeit und Rechtsextremismus

Der Paritätische und seine Mitgliedsorganisationen stehen für eine demokratische, offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft, in der alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren. Mit großer Sorge beobachten wir, dass Deutschland auseinanderdriftet – nicht nur durch die Vertiefung der sozialen Spaltung und die Zunahme von Ungleichheit, sondern auch politisch.

Der Paritätische wendet sich mit aller Entschiedenheit gegen diejenigen, die mit den Ängsten der Menschen ihr perfides Spiel treiben, Menschen gegeneinander ausspielen und die nicht die Lösung von Problemen im Sinn haben, sondern durch die Abwertung von Menschengruppen die Spaltung der Gesellschaft betreiben. Solchen Absichten und Strategien widersprechen wir mit aller Entschiedenheit. Gute Soziale Arbeit heißt für uns Einsatz für und die Verwirklichung von Menschenrechten.

Deshalb hat der Paritätische im April 2018 eine klare Positionierung gegenüber Rechtsextremismus und der Politik der AfD gefasst. Bereits im Dezember 2015 hatte sich der Paritätische mit der Verabschiedung der Charta gegen Rassismus und Rechtsextremismus in aller Klarheit gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit positioniert.

Wer die sozialen Probleme in Deutschland undifferenziert mit denen der Flüchtlingspolitik vermengt, handelt wider besseres Wissen und verantwortungslos. Es wird abgelenkt von dem, was tatsächlich politisch anstünde, um die Probleme eines auseinandertreibenden Deutschlands zu lösen.

Fakten werden dabei häufig planmäßig und bewusst verzerrt und verfälscht. Wut und Angst werden mobilisiert, die sich auch in Taten niederschlagen. Beleidigungen, persönliche Herabwürdigungen und sogar Gewalttaten werden in Kauf genommen. Tabubrüche und eine menschenverachtende Rhetorik sind genauso Kalkül wie vermeintlich sachliche Auftritte, die die Grenzen des Sagbaren nach rechts verschieben.

Um der Verbreitung von Unwahrheiten und Hetze entgegenzuwirken und Akteuren der Sozialen Arbeit bei Intervention und Prävention zu unterstützen, haben wir in der Rubrik Fakten gegen Vorurteile eine Argumentationshilfe aufbereitet und Handreichungen des Paritätischen zum Umgang mit rechtsextremen Positionen und Ausdrucksformen bereitgestellt.

Aktuelles

Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt

Als Initiativen, Einrichtungen und Verbände, die sich für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder psychischer Beeinträchtigung einsetzen, wenden wir uns gegen jegliche Form von Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir treten ein für Menschlichkeit und Vielfalt.

Und wir sind nicht alleine: Wir stehen für Millionen Menschen in Deutschland, die das Auftreten und die Ziele von Parteien wie der Alternative für Deutschland (AfD) und anderer rechter Bewegungen entschieden ablehnen. Die AfD hat vielfach gezeigt, dass sie in ihren Reihen Menschen- und Lebensfeindlichkeit duldet. Sie fördert Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus.

Diese Entwicklung macht uns große Sorgen. Denn heute ist wieder an der Tagesordnung, was in Deutschland lange als überwunden galt: Hass und Gewalt gegen Menschen aufgrund von Behinderung, psychischer und physischer Krankheit, Religion oder Weltanschauung, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität sowie nicht zuletzt gegen Personen, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren.

Das ist nicht hinnehmbar und muss aufhören! Wir sagen NEIN zu jeglicher Ideologie der Ungleichwertigkeit von Menschen. Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass:

  • sich Hass und Gewalt nicht weiter ausbreiten können,
  • niemand das Recht auf Leben von Menschen mit Behinderungen in Frage stellen darf und
  • Menschen nicht ausgegrenzt, benachteiligt und diskriminiert werden.

Die Liste der Unterzeichnenden ist hier zu finden.

Fakten gegen Vorurteile!

Demonstration mit "Vielfalt ohne Alternative"-Banner

Diese Sätze hat jede*r schon irgendwo gehört: "Zugewanderte zerstören die deutsche Kultur.", "Der Islam gehört nicht zu Deutschland.", "Wir können uns die Millionen Flüchtlinge nicht leisten." Viele Wissen auch: Dahinter stecken nichts als Vorurteile. Aber wie dagegen argumentieren? Dabei helfen unsere "Fakten gegen Vorurteile!"

Zu den Fakten

Beratung

Das Projekt Beratung gegen Rechts ist ansprechbar für alle Fragen und Belange von Mitgliedern des Paritätischen Gesamtverbands in der auseinandersetzung mit Rechtsextremismus in der Sozialen Arbeit. Es kooperiert eng mit den Landesverbänden des Paritätischen und lolaken und regionalen Partnern.

Bundesweit bieten zahlreiche Beratungsstellen Hilfen zum Umgang mit rassistischen, antisemitischen und anderen menschenverachtenden Erscheinungsformen an.

Dabei kann auf ein ausdifferenziertes Angebot zurückgegriffen werden. Neben strategischer Beratung für Organisationen und Einrichtungen wie z.B. die Mobilen Beratungsstellen (MBR oder MBT), nehmen Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, vornehmlich Situationen von Bedrohung, Beleidigung, Pöbeleien oder wirtschaftlicher Schädigung in den Blick. Darüber hinaus gibt es an vielen Orten weitere, auf spezifische Situationen und Zielgruppen zugeschnittene Angebote.

Auf dieser Seite stellen wir eine bundesweite Übersicht verschiedener Beratungsstellen zur Verfügung, die wir laufend aktualisieren.

Baden-Württemberg

Leuchtlinie: Beratung für Betroffene von rechter Gewalt

T-REX: Kontaktstelle für Eltern und Angehörige von rechtsextrem orientierten Jugendlichen in Baden-Württemberg

LAGO-BW: Vernetzungs- und Anlaufstelle gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus 

Bayern

Before: Beratungsstelle für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt und Diskriminierung in München

 B.U.D. Bayern: Beratungsstelle für betroffene rechtsextrem und rassistisch motivierter Gewalt oder Bedrohung

Die Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus bietet oder vermittelt Beratung für
- lokale Initiativen und Bündnisse
- Kommunalpolitik und Gemeinwesen
- Fachkräfte und Pädagog*innen
- Unternehmen, Verbände und Vereine
- Eltern, Angehörige und Freunde
- Betroffene von Gewalt und Bedrohung

Berlin

reachout: Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin: Bietet allen Beratung und Unterstützung an, die sich in Berlin für eine demokratische Alltagskultur einsetzen und bei Problemen im Umgang mit rassistischen, rechtsextremen, antisemitischen oder anderen menschenverachtenden und diskriminierenden Erscheinungsformen.

Bremen

soliport: Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt solidarisch beraten und unterstützen

pro aktiv gegen rechts – Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven Die Beratungsstelle informiert und berät zu den Themenfeldern Rechtsextremismus, Antisemitismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Kurzfristig, unbürokratisch, kostenlos.

Fachstelle Familie und Rechtsextremismus: Beratung von Angehörigen rechtsextremer Jugendlicher,  Beratung von Institutionen.

Beratungsangebot reset: Beratung und Begleitung bei der Loslösung vom Rechtsextremismus.

Brandenburg

Betroffenenberatung

Opferperspektive e.V.

Fachstelle Antidiskriminierungsarbeit Brandenburg

Strategieberatung und Bildungsangebote zu Rechtsextremismus

InSchwung – Die Beteiligungsagentur (Entwickelt speziell für Mitglieder des Paritätischen Brandenburg)

Mobile Beratungsteams Brandenburg

Hamburg

Betroffenenberatung

empower: Beratungsstelle für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Strategieberatung und Bildungsangebote zu Rechtsextremismus

Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus

Hessen

response: Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt.

Mobiles Beratungsteam: Unterstützung im Bereich regionaler Demokratisierungsprozesse und zivilgesellschaftlichen Engagements gegen rechtsextremistische Strömungen in Nord- und Osthessen.

Rote Linie: Pädagogische Fachstelle Rechtsextremismus.

Beratungsnetzwerk Hessen: Breites Beratungsangebot für Behörden, Organisationen, Vereine und Einzelpersonen.

Mecklenburg-Vorpommern

Regionalzentren für demokratische Kultur: Unterstützen, beraten und qualifizieren zu den Themen Demokratieentwicklung und Rechtsextremismus.

lobbi: Landesweite Opferberatung, Beistand und Information für Betroffene rechter Gewalt.

Niedersachsen

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus für Demokratie in Niedersachsen.

Respekt für Vielfalt – Gemeinsam gegen Menschenfeindlichkeit: Pädagogisches Modellprojekt mit Beratung, Prävention, sozialräumliche Unterstützung im Landkreis Göttingen.

Nordrhein-Westfalen

Strategieberatung und Bildungsangebote zu Rechtsextremismus

Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit des Paritätischen NRW

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold

Mobile Beratung im Regierungsbezirk Düsseldorf

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg

Netzwerk gegen Rechts im Oberbergischen Kreis

 

Betroffenenberatung

Opferberatung Rheinland

Opferberatung Back Up (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster)

 

Weitere Angebote

Re/init e.V. Recklinghausen "NinA - Neue Wege in Ausbildung und Arbeit": Aussteigerprogramm für Angehörige der rechten Szene

HEIMATSUCHER e.V.: Jugendbildungsarbeit gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

IDA NRW: Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz

m*power: Mobile Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Elterninitiative gegen Rechts: Hilfen für Eltern von rechtsextremistisch orientierten Jugendlichen.

Saarland

Strategieberatung und Bildungsangebote zu Rechtsextremismus

Fachstelle gegen Rechtsextremismus

Sachsen

Strategieberatung und Bildungsangebote zu Rechtsextremismus

Mobile Beratungsteams des Kulturbüros Sachsen

Betroffenenberatung

Opferberatung RAA Sachsen: Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Sachsen-Anhalt

Freiwilligen-Agentur: Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Halle-Saalekreis

Projekt GegenPart: Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Anhalt

Miteinander, Arbeitsstelle Rechtsextremismus: Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Sachsen-Anhalt Nord, Mitte, Süd

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt: Adressen aller regionalen Beratungsteams landesweit

Kompetenzstelle Eltern und Rechtsextremismus: Beratungsstellen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im Kontext von Rechtsextremismus und Familie.

BERANET: Auf Wunsch anonyme Online-Beratung für Betroffene rechter Gewalt per Mail oder per Chat.

Download des gesamten Beratungsnetzwerks Sachsen-Anhalt als Broschüre

Schleswig-Holstein

Landesweites Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus

ZEBRA: Zentrum für Betroffene rechter Angriffe e.V.

AKJS: Aktion Kinder und Jugendschutz Schleswig-Holstein e.V.

KAST: Unterstützung bei Distanzierung und Ausstieg aus der rechtsextremen Szene.

Thüringen

Schau HIN vor Ort:  Beratungsnetzwerk gegen Ideologien der Ungleichwertigkeit und für demokratische Teilhabe“

MOBIT: Mobile Beratung Thüringen für Demokratie gegen Rechtsextremismus

Partnerschaften für Demokratie in Thüringen

ezra: Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen

Drudel 11 e.V.: Beratung für junge Menschen, die Unterstützung beim Ausstieg aus der rechten Szene benötigen.

Handlungshilfen

Druck aus den Parlamenten - Zum Umgang sozialer Organisationen mit Anfeindungen von rechts

Hg: Paritätischer Gesamtverband, 2020
PDF hier herunterladen
Bestellung der Druckfassung unter bgr(at)paritaet.org (kostenfrei)

Umgang mit Hass und Hetze in den Sozialen Medien - Eine Handreichung für die Plattformen Facebook und Twitter

Hg: Paritätischer Gesamtverband, 2020
PDF hier herunterladen
Bestellung der Druckfassung unter bgr(at)paritaet.org (kostenfrei)

Umsetzung des "Positionspapiers zu Rechtsextremismus und Politik der AfD", insbesondere in Wahlkampfzeiten.

Hinweise und Tipps zur Durchführung von Informations- und Diskussionsveranstaltungen ohne AfD-Vertreter*innen.
Hg.: Paritätischer Gesamtverband, 2019
PDF hier herunterladen
Bestellen der Druckfassung unter bgr(at)paritaet.org (kostenfrei)

Wahrnehmen – Deuten – Handeln

Diese Handreichung soll Basiswissen zum Thema Rechtsextremismus und Rassismus für alle Kolleginnen und Kollegen im Paritätischen und seinen Mitgliedsorganisationen zur Verfügung stellen. Orientiert an Praxis und Alltag, sollen Tipps und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit rechtsextremen Positionen und Phänomenen gegeben werden.
Ziel dieser Handreichung ist es, zentrale Ansatzpunkte zu beleuchten, Hilfestellungen zu leisten und auf weiterführende Informationsmöglichkeiten hinzuweisen.  (48 Seiten)
Hg.: Paritätischer Gesamtverband, 2016.
PDF hier herunterladen

Miteinander gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung

Die extreme Rechte in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren tiefgreifend gewandelt – und sie hat einen rasanten Aufstieg erlebt. Ihre Ideologie läuft den Werten von Wohlfahrtsverbänden diametral entgegen. Sie sind deshalb besonders geeignet und gefordert, gegen Rechtsextremismus und -populismus aktiv zu werden. Eine Handreichung der Wohlfahrtsverbände zum Umgang mit Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus. (44 Seiten)
Hg.: BAGfW, 2017.
PDF hier herunterladen

Empfehlungen zur Durchführung von »Tagen der offenen Tür« in Unterkünften für Geflüchtete

Diese Handreichung ist speziell für Betreiber*innen von Flüchtlingsunterkünften gedacht. Die hat zahlreiche dieser Veranstaltungen begleitet. Die dort gemachten Erfahrungen bilden die Grundlage für die Handreichung und ist eine erste Orientierung für Betreiber*innen, die vor der Herausforderung stehen, einen solchen Tag zu organisieren. (2 Seiten)
Hg. MBR Berlin, 2018
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Umgang mit rechten Argumentationen

Handreichung, die konkrete Handlungsempfehlungen zum Umgang mit rassistischen Argumentationsstrategien gibt. (2 Seiten)
Hg. MBR Berlin, 2017
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"Wir holen uns unser Land und unser Volk zurück"

Empfehlungen zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien in Parlamenten und Kommunen. (36 Seiten)
Hg. Bundesverband Mobile Beratung e.V., Kulturbüro Sachsen und MBR Berlin, 2017
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Wachsam sein!

Zum Umgang mit rechten und rechtsextremen Einschüchterungsversuchen und Bedrohungen. (28 Seiten)
Hg.: VDK e.V. und MBR Berlin, 2016
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Keine Räume für Nazis. Was können Vermieter/innen tun?

Ratgeber zum Umgang mit Anmietungen durch extrem rechte Gruppen. (40 Seiten)
Hg.: ibs Köln und MBR Berlin, 2012
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Handreichung zur Rechtsextremismus-Prävention und -Intervention in der Jugendarbeit.

Für eine menschenrechtsorientierte Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus. (44 Seiten)
Hg.: VDK e.V. und MBR Berlin, 2016
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Kein Platz für braune Hetze an unserer Schule

Was tun, wenn Rechtsextreme Wahlwerbung verteilen? Handlungsmöglichkeiten für Schulleitungen und Kollegien. (2 Seiten)
Hg.: MBR Berlin, 2016
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Feste feiern ohne Nazis – Handlungsempfehlung für störungsfreie Straßenfeste

(12 Seiten)
Hg.: VDK e.V. und MBR Berlin; 2015.
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Broschüre: Veranstaltungsstörungen durch die extreme Rechte … und was dagegen hilft

(23 Seiten)
Hg.: Landeshauptstadt München Fachstelle gegen Rechtsextremismus und MBR Berlin, 2014
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Studie: Kommunale Strategien gegen Rechtsextremismus

(52 Seiten)
Hg.: Friedrich-Ebert-Stiftung und VDK e.V., 2014
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Handreichung: Reichsbürger – Fragen und Antworten

(28 Seiten)
Amadeo-Antonio-Stiftung, Berliner Landeszentrale für politische Bildung, 2018
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POSITIONEN

„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“
Karl Popper

Der Paritätische mit seinen Mitgliedsorganisationen steht für eine demokratische, offene, vielfältige Gesellschaft, in der alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren – unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexueller Identität, materieller Situation, Behinderung, Beeinträchtigung, Pflegebedürftigkeit oder Krankheit. Unser Verband wird getragen von der Idee der Parität, das heißt der Gleichwertigkeit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten. Wir sehen uns verpflichtet, allen Ideologien der Ungleichwertigkeit entschieden entgegenzutreten.

Gute Soziale Arbeit heißt Einsatz für und die Verwirklichung von Menschenrechten. Unser Verständnis Sozialer Arbeit ist geprägt von einer menschenrechtsorientierten Haltung, die diskriminierende und menschenfeindliche Bezüge ausschließt und wirksame Interventionen ermöglicht. Wir sind Teil der Zivilgesellschaft, stehen für gelebte Demokratie und eine Kultur des wechselseitigen Respekts in der Gesellschaft, insbesondere auch innerhalb unserer Mitgliedsorganisationen und Einrichtungen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Bedürfnisse und Erfahrungen der Menschen in schwierigen Lebenslagen. Die Würde des Menschen ist unser Kompass. Haltung bedeutet für uns, Demokratie aktiv mitzugestalten und Widerstand zu leisten, wenn Menschenrechte bedroht oder missachtet werden.

Unser Einsatz für Menschenrechte ist auch Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus und Ideologien der Ungleichwertigkeit. Der Paritätische ist in der Gesellschaft fest verankert. Das Spektrum reicht von Bildungs- und Jugendarbeit über Hilfen für Gewaltopfer bis hin zu Kindergärten und Pflegeeinrichtungen, Fraueneinrichtungen, Angebote für Menschen mit Behinderung, Migrantenselbstorganisationen und Schwulen- und Lesbeninitiativen. Mit all diesen Mitgliedern stellen wir uns gegen die Ausbreitung rechtsextremer und menschenfeindlicher Einstellungen. Soziale Arbeit verlangt politische Einmischung, damit Rechtsextremismus und Ideologien der Ungleichwertigkeit sich weder politisch noch kulturell etablieren.

Ideologien der Ungleichwertigkeit sind in Teilen der Gesellschaft schon vor der AfD präsent gewesen. Neu ist, dass sie nun zum Markenkern einer Partei geworden sind, der es gelingt, sich auf parlamentarischer und institutioneller Ebene zu etablieren. Zudem hat sich die inhaltliche, rhetorische und persönliche Nähe zu Akteuren des offen rechtsextrem auftretenden Spektrums im Zuge der Entwicklung der AfD gefestigt und ausgedehnt Die rassistische, sozialdarwinistische, antidemokratische und heteronormative, homophobe Agenda der AfD zielt auf Ausgrenzung. Ihr Ziel ist es, die Gesellschaft zu spalten.

Die Gründe, warum sich Menschen der AfD zuwenden, sind vielfältig. Wir haben Verständnis für die Menschen, die angesichts zunehmender sozialer Spaltung und Ungleichheit Verunsicherung empfinden. Wir setzen uns mit den Inhalten, die die AfD programmatisch missbraucht, auseinander. Wir wenden uns entschieden gegen diejenigen Demagogen, die mit den Ängsten der Menschen ihr perfides Spiel treiben, Menschen gegeneinander ausspielen und bestenfalls Scheinlösungen anbieten.

Die Funktionäre der AfD vertreten ein nationalistisches, anti-egalitäres und antisoziales, in einigen Aspekten faschistisches Programm. Sie tolerieren Ideologien der Ungleichwertigkeit in den eigenen Reihen nicht nur, teilweise propagieren sie diese ganz offen. Sie stellen sich offen rassistisch und aggressiv in Ton und Inhalt gegen die Aufnahme von Geflüchteten, wollen individuelle Grundrechte wie das Recht auf Asyl abschaffen bzw. einschränken, lehnen die Gleichstellung von Mann und Frau ab oder sprechen sich ausdrücklich gegen Inklusion als staatliches Ziel und gemeinschaftlichen Wert aus.

Die bisherigen Erfahrungen mit der AfD, auch in den Parlamenten, offenbaren eine Strategie, die versucht, Menschen und zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich für Offenheit, Vielfalt und Toleranz engagieren, öffentlich zu diskreditieren. Fakten werden dabei planmäßig und bewusst verzerrt und verfälscht. Wut und Angst werden mobilisiert, die sich auch in Taten niederschlagen. Beleidigungen, persönliche Herabwürdigungen und sogar Gewalttaten werden in Kauf genommen. Tabubrüche und eine menschenverachtende Rhetorik sind genauso Kalkül wie vermeintlich sachliche Auftritte, die die Grenzen des Sagbaren nach rechts verschieben.

All dies ist mit den Werten des Paritätischen unvereinbar. Mit derartigen Strategien, Positionen und Haltungen kann es keinen Ausgleich geben.

Für den Paritätischen ist und bleibt die Würde aller Menschen unantastbar. Dafür werden wir uns auch weiterhin mit Partnern, die unsere Ziele teilen, vernetzen, einsetzen und gemeinsam aktiv werden und zivilgesellschaftlichen Widerstand leisten.

Der Paritätische wird

  • seine Aktivitäten für eine vielfältige, demokratische, offene und soziale Gesellschaft fortsetzen und verstärken,
  • sich gegen alle Bestrebungen und Entwicklungen stemmen, die darauf abzielen, eine menschenverachtende Sprache und die damit verbundenen Ideologien der Ungleichwertigkeit innerhalb oder außerhalb von Parlamenten zu normalisieren,
  • den Positionen der AfD und ihrer Vertreterinnen und Vertreter klar und offen widersprechen, wenn sie sich gegen die Grundsätze des Paritätischen stellen,
  • die AfD und ihre Vertreterinnen und Vertreter nicht unmittelbar zu eigenen Veranstaltungen einladen und ihnen keine Diskussionsplattform bieten,
  • nicht an Veranstaltungen der AfD teilnehmen,
  • seine Mitgliedsorganisationen in ihrer Zivilcourage und ihrem sozialen Mut stärken und bei Auseinandersetzungen mit der AfD unterstützen.

Beschlossen durch den Verbandsrat des Paritätischen Gesamtverbands am 19.04.2018.

Die Positionierung als PDF

Der Paritätische mit seinen Mitgliedsorganisationen versteht sich als Verband der Vielfalt, Toleranz und Offenheit für alle Menschen, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexueller Identität, materieller Situation, Behinderung, Beeinträchtigung oder Krankheit. Der Verband wird getragen von der Idee der Parität, das heißt der Gleichheit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten. Verschiedenheit und Vielgestaltigkeit sind für uns zentrale Werte, ihre Förderung ist das erklärte Ziel unserer Verbandsarbeit. Wir bekennen uns öffentlich zur Gleichwertigkeit aller Menschen und fühlen uns verpflichtet, allen Ideologien der Ungleichwertigkeit entschieden entgegen zu treten.

Für den Paritätischen gehört die Verteidigung und Stärkung einer demokratischen und engagierten Bürgergesellschaft in Deutschland zum Kernbereich seines Selbstverständnisses. Wir stehen ein für eine demokratische Kultur in der Gesellschaft, insbesondere aber innerhalb unserer Mitgliedsorganisationen und Einrichtungen.

Wir beobachten mit großer Sorge, dass rechtsextreme Tendenzen in vielen Regionen der Bundesrepublik und bis hinein in die Mitte der Gesellschaft in vielen Formen in Erscheinung treten. Es istn inzwischen gezielte Strategie rechtsextremer Gruppen, vorhandene zivilgesellschaftliche Strukturen und Organisationen zu nunterwandern. Sie schließen sich den Vereinen und Verbänden vor Ort an und versuchen, diese von innen heraus zu beeinflussen und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Dort, wo Angebote aus der Zivilgesellschaft wegfallen, versuchen sie, die entstandenen Lücken mit eigenen Angeboten zu schließen. Dieser Entwicklung wollen wir entgegentreten.

Mit dieser Charta positioniert sich der Paritätische in aller Klarheit öffentlich gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus. Wir leisten einen aktiven Beitrag zu Prävention und Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus in der Gesellschaft. Unser Verband ist kein Ort für menschenverachtende, demokratie- oder fremdenfeindliche Einstellungen. Wir wehren unsgegen die Einflussnahme rechtsradikaler Personen und Gruppen auf unseren Verband, unsere praktische Arbeit und auf die Menschen, die sich in unseren Vereinen und Verbänden haupt- und ehrenamtlich engagieren. Aus diesem Antrieb heraus ist uns wichtig, ausdrücklich zu erklären:

  • Aufgabe des Paritätischen ist es, eine solidarische Gesellschaft mitzugestalten und zu verteidigen. Dazu pflegen wir eine Verbandskultur, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung jedes Einzelnen geprägt ist.
  • Der Paritätische verurteilt jede Form von Rechtsextremismus, Rassismus und alle anderen Ideologien der Ungleichwertigkeit. Wir dulden keine Form von Rassismus, Rechtsextremismus oder Antisemitismus in unserer Gesellschaft, in unseren Mitgliedsorganisationen oder bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
  • Der Paritätische schätzt die Vielfalt der Gesellschaft innerhalb und außerhalb des Verbandes und wird den Prozess der interkulturellen Öffnung im Sinne unseres Leitbildes fortführen.

Diese Charta soll durch einen kontinuierlichen Dialog des Paritätischen und seiner Mitgliedsorganisationen sowie gezielte Öffentlichkeitsarbeit, politische Bildung und Aufklärung durch Handlungsempfehlungen, Handreichungen und Arbeitshilfen flankiert und weiterentwickelt werden.

Berlin, 11. Dezember 2015

Die Charta zum Download als PDF

Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit

Wir sind entsetzt über die Anfrage der AfD im Deutschen Bundestag zur Schwerbehinderung in Deutschland. Die Fraktion der AfD erkundigt sich vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten.

Es vermittelt sich darüber hinaus die Grundhaltung, Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel.
Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen. Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens haben keinen Platz in diesem Land.

Unterzeichnende Organisationen:

  • Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
  • BAG Selbsthilfe
  • Bundesverband evangelische Behindertenhilfe
  • Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter
  • Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen
  • Bundesvereinigung Lebenshilfe
  • Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie
  • Dachverband Gemeindepsychiatrie
  • Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG)
  • Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband
  • Deutsche AIDS-Hilfe
  • Deutscher Kinderschutzbund
  • Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie
  • Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland
  • Der Paritätische Gesamtverband
  • Sozialverband Deutschland SoVD
  • Sozialverband VdK Deutschland
  • Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

Wir sind empört über die Anfrage der AfD im Deutschen Bundestag zu „Straftaten und dem Gefahrenpotential von psychisch kranken Flüchtlingen“. Die Fraktion erkundigt sich vordergründig und ausgehend von Einzelfällen nach Daten über eine aus ihrer Sicht vermeintliche Bedrohung der Gesellschaft.

Die Partei verfolgt damit jedoch ein anderes Ziel: Um Ängste in der Bevölkerung zu schüren, wird eine willkürliche Verbindung zwischen Straftaten von Einzelnen, psychischer Erkrankung und Menschen auf der Flucht konstruiert. Geflüchtete Menschen, die traumatisiert oder psychisch krank sind, werden damit unter Generalverdacht gestellt. Das ist unerträglich und verletzt ganz bewusst alle Regeln des Anstands und soll politische Meinungsbildung auf Basis von Sachlichkeit und Grund- und Menschenrechten sabotieren. Das können und wollen wir in einer offenen, toleranten und friedlichen Gesellschaft nicht akzeptieren.

Diese Anfrage schließt in ihrer demonstrativ menschenfeindlichen Gesinnung an die unwürdige Anfrage der AfD im vergangenen Jahr an, in der ein Bezug zwischen Inzucht, Migration und Behinderung hergestellt wurde.

Als Verbände der Zivilgesellschaft positionieren wir uns erneut und sehr entschieden gegen jegliche Diskriminierung, Ausgrenzung und Bedrohung von geflüchteten Menschen und Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung. Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und nicht zuzulassen, dass bestimmte Gesellschaftsgruppen als Instrument einer Politik der Ausgrenzung missbraucht werden.

Berlin, den 22.11.2019

Erschienen in der Süddeutschen Zeitung

Unterzeichnende Verbände und Organisationen

  • Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V. (ABiD)
  • Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V.
  • Bayerischer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde e. V.
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V.
  • Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. V.
  • Bundesvereinigung Lebenshilfe
  • Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V.
  • Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V.
  • Bundesverband Poliomyelitis e. V.
  • Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.
  • Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V.
  • Dachverband Gemeindepsychiatrie e. V.
  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
  • Deutscher Gehörlosen-Bund e. V.
  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V.
  • Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V.
  • Kellerkinder e. V.
  • Der Paritätische Gesamtverband
  • Sozialverband Deutschland
  • Sozialverband VdK Deutschland e.V.
  • Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.
  • Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.

Fortbildungen

Das Qualifizierungs- und Bildungsprogramm des Projekts "Beratung gegen Rechts" richtet sich an Paritätische Mitgliedsorganisationen, die Landesverbände, sowie Kreis- und Regionalgruppen.

Die Veranstaltungen können über das Projekt finanziert werden.

Das Projekt bietet Unterstützung bei Planung und Organisation der Veranstaltungen an (Konzept, methodische und inhaltliche Ausgestaltung, Aquise von Referent*innen).

Bevorzugt wird die Veranstaltung in Kooperation mit vorzugsweise lokalen Partner*innen (Mobile Beratungsteams, Landesnetzwerkstellen, Opferberatungen, Demokratiefördereinreichtungen) durchgeführt. Viele der aufgeführten Beratungsstellen (siehe Abschnitt "bundesweite Übersicht von Beratungsstellen") bieten eigene Formate an, die oft kostenfrei in Anspruch genommen werden können.

Beispiele für Formate, die im Rahmen des Projekts durchgeführt werden:

  • Argumentationstrainung gegen rechte Parolen
  • Umgang mit Hass und Hetze in Sozialen Medien
  • Öffentlichkeitsstrategien der AfD - Hintergründe und Umgang
  • Umgang mit Verschwörungserzählungen in der Sozialen Arbeit
  • Strategien gegen Anfeindungen aus den Parlamenten, z.B. schriftlichen Anfragen
  • Umgang mit Rassismus und Rechtsextremismus innerhalb der Hilfestrukturen Sozialer Arbeit

Wenn Sie konkrete Bedarfe für diese und weitere Themenfelder haben, melden Sie sich gerne beim Projekt.

Materialien zum Download

Hier finden Sie alle graphischen Elemente der Kampagne zum Download.

  • Kampagnen-Logo
  • Druckvorlagen für Aufkleber, Buttons und Plakate
  • Banner und Webbanner

 

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Gefördert durch:

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