Monatsreport 01-24Jugendsozialarbeit im Paritätischen |
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| Vielfalt ohne Alternative: Der Paritätische mobilisiert gegen Rechts |
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Mit über 160 weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen ruft der Paritätische zur Aktion des Netzwerks "Hand in Hand" am 3.2. um 13 Uhr in Berlin auf und ermuntert dazu, sich an den zahlreichen Demonstrationen auch an anderen Orten gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Ausgrenzung zu beteiligen.
Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands erklärt: "Die AfD und andere Rechtsextremisten verfolgen mit ihren Plänen von Massendeportationen nichts weniger als die Zerstörung unserer Gesellschaft. Das dürfen, das werden wir nicht zulassen. Deshalb rufen wir alle auf, sich gemeinsam mit uns vor all diejenigen zu stellen, die nach den völkisch-nationalistischen Vorstellungen von Höcke, Krah und Konsorten nicht dazu gehören sollen. Wir sind alle gefordert, unsere Demokratie jetzt zu verteidigen.” |
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Nie wieder ist jetzt: Der Paritätische zu "Geheimtreffen" von AfD-Politikern und anderen |
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Der Paritätische findet klare Worte zu dem „geheimen“ Treffen von führenden AFD-Größen, Mitgliedern der Werte-Union, Bundestagsabgeordneten, bekannten Neonazis und finanzstarken Unternehmer*innen, bei dem sich Teilnehmende zu einem rassistischen „Masterplan“ zur Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland – mit und ohne deutschem Pass – austauschten. Der Vorsitzende hat dazu ein Statement veröffentlicht: "Mit Abscheu und Entsetzen haben wir die Berichte zu den geplanten Massendeportationen, die Rechtsextreme nach ihrer Machtergreifung ins Werk setzen wollen, zur Kenntnis genommen. Doch ein “Geheimplan” war es nie: AfD-Politiker wie Höcke und Krah breiten ihre völkisch-nationalistische Ideologie seit langem unmissverständlich in Wort und Schrift aus. Alle Demokrat*innen sind jetzt gefordert, sich geschlossen gegen alle diejenigen zu stellen, die die Würde des Menschen mit Füßen treten und Millionen Menschen in Deutschland Entrechtung und Gewalt androhen. Mit einer solchen Agenda kann es auf politischer und gesellschaftlicher Ebene keinen Ausgleich geben. Damit bedrohen sie Demokratie und Menschenrechte in Deutschland in ihrer Substanz." Das Forum der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen (FdM) hat zudem eine Stellungnahme abgegeben. Im Forum der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen (FdM) sind über 300 Migrantenorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengeschlossen. |
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Asylpaket: Paritätischer kritisiert Einigung zu Verschärfung von Abschiebungen |
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Nachdem sich eine Einigung der Ampel in der Migrationspolitik zuletzt verzögert hatte, hat der Bundestag nunmehr eine Reform des Staatsbürgerrechts sowie das sogenannte “Rückführungsverbesserungsgesetz” beschlossen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband begrüßt, dass im Vergleich zu vorherigen Entwürfen nun ein Rechtsanspruch auf eine Pflichtverteidigung u.a. für von Abschiebehaft betroffene Menschen vorgesehen ist. Die weiterhin geplante massive Verschärfung des Abschiebungsrechts selbst kritisiert der Verband jedoch ungebrochen scharf als “inhumane Symbolpolitik”.
Besonders kritisch bewertet der Paritätische, dass die Möglichkeit zur Inhaftierung massiv ausgeweitet werden soll und künftig selbst die Unverletzlichkeit der Wohnung und die Privatsphäre unbeteiligter Dritter missachtet würde, um ausreisepflichtige Personen finden und abschieben zu können – dies gelte selbst für Wohnungen von Familien mit Kindern und zur Nachtzeit. |
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Neue Ausgaben der LSVD "Queer-Papier" Reihe erschienen |
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Wie können Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit junge LSBTIQ*-Geflüchtete beraten? Was sind ihre spezifischen Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Unterbringung oder in der Selbstfindung? Wie kann mit queerfeindlichen Anfeindungen im Netz umgegangen werden? Wie können Fachkräfte junge LSBTIQ* im Coming-out unterstützen und stärken? Auf diese und viele weitere Fragen gehen die neuen Ausgaben der "Queer-Papier" Reihe ein.
Mit den "Queer-Papieren" möchte der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) den professionellen und diskriminierungsfreien Umgang mit Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt bei Fachkräften fördern, Tipps und Handlungsempfehlungen im Umgang mit LSBTIQ*-feindlichen Äußerungen aufzeigen. |
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Bundesjugendkuratorium zieht Halbzeitbilanz zur Kinder- und Jugendpolitik der Bundesregierung |
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Das Bundesjugendkuratorium (BJK) warnt davor, angesichts internationaler Krisen sowie der angespannten haushaltspolitischen Situation in Deutschland die Kinder- und Jugendpolitik zu vernachlässigen. Unter dem Motto „Mehr Kinder- und Jugendpolitik wagen“ stellt das BJK kinder- und jugendpolitische Schwerpunkte heraus, die im Koalitionsvertrag formuliert sind und aus seiner Sicht nun priorisiert werden sollten. Dazu gehören die Einführung des gesetzlichen Wahlalters mit 16, die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz, die Stärkung der Beteiligungsrechte von jungen Menschen, die Einhaltung der Rechte junger Menschen in der sogenannten EU-Asylreform und der aktuellen Diskussion um die Kinder- und Jugendhilfe für junge Geflüchtete, die Verbesserung sozialer Mobilität oder die Umsetzung klimapolitischer Vorhaben im Sinne generationaler Gerechtigkeit. |
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Neue Jugendchecks veröffentlicht: Grenzüberschreitende Berufsausbildung und 29. BAföG-Änderungsgesetz |
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Geprüfter Gesetzentwurf: Entwurf eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 21. Juli 2023 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Französischen Republik über die grenzüberschreitende Berufsausbildung: |
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Geprüfter Gesetzentwurf: Entwurf eines neunundzwanzigsten Gesetzes zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (Stand 12.01.2024): |
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Bundesfamilienministerium und Bundesinnenministerium führen Programm zu Integrationskursen mit Kind weiter |
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Die Kinderbeaufsichtigung bei Integrationskursen hat sich im Bundesprogramm „Integrationskurs mit Kind: Bausteine für die Zukunft“ als wirksames und erfolgreiches Modell zur Integration insbesondere von Müttern erwiesen. Auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem laufenden Programm werden das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) die integrationskursbegleitende Kinderbeaufsichtigung in den Jahren 2024 bis 2026 – vorbehaltlich der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel – mithilfe des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) im Programm „Integrationskurs mit Kind Plus: Perspektive durch Qualifizierung“ weiter fördern.
Die Förderrichtlinie wurde – vorbehaltlich der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel – veröffentlicht und ist damit in Kraft getreten. Träger, die berechtigt sind, Integrationskurse durchzuführen, können eine Förderung beantragen. |
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Save the Date: Fachtag: „Junge Geflüchtete beim Übergang Schule – Beruf unterstützen“ 22. März 2024, 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr in Frankfurt am Main |
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Der Übergang von der Schule in den Beruf gestaltet sich für viele junge Menschen als schwierig. Vor besonderen Herausforderungen am Übergang stehen junge Geflüchtete. Sei es aufgrund von u. a. sprachlichen Barrieren, traumatischen Fluchterfahrungen, diskontinuierlichen Bildungsbiografien oder unzureichenden Begleitstrukturen. Ein gelingender Übergang leistet einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Teilhabe junger Menschen. Auf der Fachtagung wird eine Bestandsaufnahme gemacht, wie sich die Übergänge von jungen geflüchteten Menschen von der Schule in den Beruf gestalten. Davon ausgehend sollen mögliche Lösungsansätze betrachtet werden, um junge geflüchtete Menschen entsprechend ihren individuellen Bedarfen und Wünschen besser beim Übergang von der Schule in Ausbildung zu unterstützen. In Vorträgen und Workshops wird es u. a. um rechtliche Rahmenbedingungen beim Übergang gehen. Es werden strukturelle Herausforderungen und fluchtspezifische Belastungen am Übergang Schule-Beruf fokussiert sowie die besonderen Herausforderungen von jungen Frauen am Übergang. Was kann die Soziale Arbeit leisten, um Geflüchtete bei dem Übergang zu begleiten und ihnen zu mehr Teilhabe zu verhelfen?
Bitte beachten Sie, dass wir Teilnahme-Beiträge erheben: Für Mitglieder des Paritätischen 30,00 €, für Nicht-Mitglieder 35,00 €. |
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Fortbildungsangebot: AZAV-Maßnahmezulassung Schwerpunkt 16k SGB II-Schulung im Rahmen des PQ-Sys® Online |
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Bei bestimmten Maßnahmen der Arbeitsförderung ist neben einer Trägerzulassung auch eine Maßnahmezulassung notwendig. Dabei geht es um die "Gutschein-Maßnahmen" der Aktivierung und beruflichen Eingliederung gem. § 45 SGB III und § 16k SGB II „ganzheitliche Betreuung“ sowie der beruflichen Weiterbildung gem. § 81 SGB III.
Inhalte des Fortbildungsangebotes sind u. a. die Anforderungen an die Maßnahmezulassung gem. den aktuellen Rechtsvorschriften (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung AZAV, Beiratsempfehlungen und fachlichen Weisungen der Bundesagentur für Arbeit inkl. Bezüge zu SGB III und SGB II § 16k, ganzheitliche Betreuung) sowie die Kostenkalkulation inkl. Nachweisführung. |
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