Monatsreport 03/04 - 24Jugendsozialarbeit im Paritätischen |
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| Einfach machen. Partizipation und Inklusion in der Jugendsozialarbeit: neue Podcastfolge veröffentlicht |
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In dieser Episode diskutieren wir die digitalen Möglichkeiten zur Förderung der Beteiligung junger Menschen. Dabei werfen wir einen kritischen Blick auf die Grenzen, die sich an der Schnittstelle zwischen analogen Methoden und digitalen Innovationen ergeben. Die Jugendsozialarbeit zeichnet sich durch nachhaltige Beziehungsarbeit aus, die sich nicht allein digital abbilden lässt. Expert*innen erläutern die Rolle, die digitale Werkzeuge in diesem Kontext spielen können. Obwohl die Corona-Pandemie einen erheblichen Schub in Richtung Digitalisierung gebracht hat, mangelt es oft noch an der notwendigen Technik und Kompetenz. Die Frage lautet: Welche Ressourcen benötigen Träger und Jugendsozialarbeiter*innen, um Jugendlichen bei der digitalen Teilhabe zu unterstützen und einen sicheren Umgang mit sozialen Medien zu ermöglichen? Folgende Themen werden behandelt: Grenzen und Möglichkeiten der Digitalisierung in der Jugendsozialarbeit Was brauchen Jugendlichen für digitale Teilhabe? Was brauchen Träger und Fachkräfte, um digital gerüstet zu sein? Mit welchen Herausforderungen kämpfen Jugendliche im Umgang mit digitalen Medien? |
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Kinder- und Jugendhilfereport 2024: Öffentliche Ausgaben für die Jugendsozialarbeit im Vergleich zu anderen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe gering |
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Der Report gibt kennzahlenbasiert Auskunft über die unübersichtliche Landschaft der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland insgesamt sowie ihre Arbeitsfelder.
Die vier zentralen Aufgabenbereiche der Jugendsozialarbeit, die sich anhand der Daten der KJH-Statistik abbilden lassen, stellen sich sehr unterschiedlich dar. Während die Anzahl der Beschäftigten im Bereich der ausbildungsbezogenen Jugendsozialarbeit eher stagniert, gab es in den Bereichen des Jugendwohnens und der Eingliederungsarbeit für Migrant*innen nennenswerte Zuwächse. Die höchsten personellen Zugewinne sind im Bereich der Schulsozialarbeit zu beobachten.
In praktisch allen Bereichen der Jugendsozialarbeit gibt es Überschneidungen und Abgrenzungsprobleme zu anderen Rechtskreisen. Am stärksten zeigt sich dies bei der ausbildungsbezogenen Jugendsozialarbeit, die zu einem größeren Teil über die Bundesagentur für Arbeit geleistet wird, wie die dort erfassten Maßnahmen erahnen lassen. Neben den daraus resultierenden Datenproblemen zur Abbildung dieses Bereichs bestehen seit Längerem auch fachliche Forderungen, die Leistungen für unter 25-Jährige aus den Sozialgesetzbüchern SGB II, III und VIII zu bündeln – beispielsweise durch Jugendberufsagenturen. Ebenfalls große Unklarheiten gibt es bei der Zuständigkeit für die Schulsozialarbeit und der grundlegenden Entscheidung, ob die Schulsozialarbeit der Schulverwaltung oder der Kinder- und Jugendhilfe zugeordnet wird. Eine bundesweite Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für die Schulsozialarbeit wäre aus Sicht der Autor*innen ein positiver Beitrag für deren Weiterentwicklung und Stärkung. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass dadurch sozialpädagogische Qualitätsstandards der Kinder- und Jugendhilfe zugrunde gelegt werden können, die bislang durch Modellvorhaben in anderen Zuständigkeitskonstellationen teilweise umgangen werden. Gleichzeitig dürfen aufgrund des hohen Bedarfs keine finanziellen Ressourcen wegfallen, die bislang aus anderen Rechtskreisen mit einfließen.
Die öffentlichen Ausgaben der Kinder- und Jugendhilfe für die Jugendsozialarbeit sind im Vergleich zu den anderen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe mit einem Anteil von 1,4% relativ gering. |
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KMK beschließt Qualitätsrahmen für berufliche Schulen |
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Die Kultusministerkonferenz hat „Empfehlung für die Analyse und Bewertung der Arbeit beruflicher Schulen als Beitrag für die kontinuierliche Qualitätsentwicklung“ beschlossen, mit der sich die Länder auf einen Qualitätsrahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Wirksamkeit und der Nachhaltigkeit des Lernens der Schülerinnen und Schüler in den beruflichen Schulen verständigt haben. Die Empfehlung verfolgt die Intention, die Leistungsfähigkeit der beruflichen Schulen für die berufliche und gesellschaftliche Integration heterogener Zielgruppen sicherzustellen. Damit werden die beruflichen Schulen aus Sicht der KMK befähigt, Innovationen der Arbeitswelt zeitnah und adäquat in ihre pädagogischen Konzepte aufzunehmen und umzusetzen. Die enthaltenen Qualitätsaussagen beziehen sich auf die im Rahmen der schulischen Eigenverantwortung zu gestaltenden Handlungsfelder Innovationskraft, Integrationsleistung, Demokratiebildung und Nachhaltigkeit, womit laut KMK eine länderübergreifende Orientierung für eine systematische Entwicklungsarbeit geschaffen wird. |
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Arbeitsmarktintegration von jungen Erwachsenen in der Grundsicherung: Maßnahmen bei einem Arbeitgeber erhöhen laut IAB Beschäftigungschancen |
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In einem aktuellen Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wird die Frage untersucht, inwieweit arbeitsmarktpolitische Maßnahmen langfristig die Beschäftigungswahrscheinlichkeit und die Beschäftigungsqualität von jungen Erwachsenen in der Grundsicherung, gemessen anhand des monatlichen Erwerbseinkommens aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, beeinflussen. Zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gehören u.a. Maßnahmen bei einem Arbeitgeber (MAG), Maßnahmen bei einem Träger (MAT) oder Arbeitsgelegenheiten (sog. Ein-Euro-Jobs). Die Ergebnisse zeigen, dass geförderte Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Arbeitgeber oder bei einem Träger die Beschäftigungswahrscheinlichkeit sowie die Beschäftigungsqualität erhöhen. Ein-Euro-Jobs hingegen wirken sich negativ aus. |
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Aktuelle Empfehlungen des AZAV-Beirates veröffentlicht |
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Der AZAV-Beirat hat aktualisierte Empfehlungen zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen i.S.d. § 176 ff. SGB III i. V. m. der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) am 28.02.2024 veröffentlicht. Die neueste Version der Empfehlungen enthält in der Anlage 8 ein Klarstellungsschreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) mit Informationen für Träger und fachkundige Stellen über die Durchführung von Maßnahmen im Gutscheinverfahren zur ganzheitlichen Betreuung gem. § 16k SGB II. Zudem finden sich die Musterzertifikate (einseitig und mehrseitig) für Maßnahmen nach § 16k SGB II in den Empfehlungen. |
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Paritätischer Armutsbericht 2024: Armut in der Inflation |
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Unter dem Titel „Armut in der Inflation“ wurde der Paritätische Armutsbericht 2024 veröffentlicht. Die Armut in Deutschland verharrt auf hohem Niveau.16,8 Prozent der Bevölkerung leben nach den jüngsten Zahlen in Armut, wobei sich im Vergleich der Bundesländer große regionale Unterschiede zeigen. Fast zwei Drittel der erwachsenen Armen gehen entweder einer Arbeit nach oder sind in Rente oder Pension.
Deutlich überdurchschnittlich von Armut betroffen sind Kinder und Jugendliche. Mit 21,8 Prozent steigt ihre Armutsquote auf einen noch nie gemessenen traurigen Rekordwert. Außerordentlich stark betroffen sind mit 25,2 Prozent auch junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren, was auf den hohen Anteil Auszubildender und Studierender zurückzuführen sein dürfte. Auch die Altersarmutsquote befindet sich mit 17,5 Prozent weiter auf einem besorgniserregenden Niveau. Alleinerziehende und Haushalte mit drei und mehr Kindern haben die höchste Armutsbetroffenheit aller Haushalte. Auch Erwerbslose und Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen (31,6 Prozent) sowie Migrationshintergrund sind stark überproportional betroffen. Frauen weisen 2022 mit 17,8 Prozent eine deutlich höhere Armutsquote auf als Männer mit 15,8 Prozent.
Für eine wirkungsvolle Armutspolitik braucht es u.a. eine Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro, eine einkommens- und bedarfsorientierte und armutsvermeidende Kindergrundsicherung, eine Reform der gesetzlichen Rentenversicherung mit armutsfester Mindestrente, der Anhebung des Rentenniveaus und dem Umbau zur Bürgerversicherung, eine solidarische Pflegevollversicherung und eine konsequente Mietpreisdämpfungspolitik. |
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Bündnis "Zusammen für Demokratie. Im Bund. Vor Ort. Für Alle" stellt sich Bedrohung durch Rechtsextremismus entgegen |
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Mit rund 50 teilnehmenden Organisationen, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund, die beiden großen christlichen Kirchen, Sozial- und Wohlfahrtsverbände, Menschenrechts- und Umweltorganisationen sowie Kultur- und Sportverbände, gründet der Paritätische Gesamtverband am Internationalen Tag gegen Rassismus eine starke Allianz gegen Rechtsextremismus und für eine offene und vielfältige Gesellschaft.
Ziel des Bündnisses ist es in erster Linie, sich durch konkrete Maßnahmen vor Ort für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen, lokale Initiativen zu stärken und zu vernetzen. Das Bündnis will Engagierte in Klein- und Mittelstädten adressieren und deren Sichtbarkeit erhöhen. Was das Bündnis konkret anstrebt: Es macht die Herausforderungen von Engagierten vor Ort zu seinen eigenen. Unterstützt durch den Aufbau eines eigenen Büros geht es mit Akteur*innen vor Ort ins Gespräch und orientiert sich an ihren Bedarfen. "Zusammen für Demokratie" unterstützt zielgenau, mit direkter und unbürokratischer Hilfe mittels eines Dreiklangs aus Paketen für Bildung, Kultur und Infrastruktur, die abgerufen werden können. Es vernetzt sich mit lokalen und regionalen Akteuren und unterstützt bei deren Vernetzung untereinander. Das Bündnis arbeitet dabei mit bestehenden Netzwerken und Bündnissen zusammen, insbesondere – aber nicht nur – in den Bundesländern, in denen 2024 Kommunal- und Landtagswahlen stattfinden. |
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MUT-ATLAS: Online-Wegweiser für Hilfsangebote rund um die psychische Gesundheit |
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Wer psychologische Beratung oder Unterstützung sucht, ist oft mit vielen Fragen konfrontiert: Wo soll ich mit der Suche beginnen, was für Hilfsangebote gibt es in meiner Nähe, sind diese für mich passend und wer übernimmt die Kosten? Diese Suche wird mit dem MUT-ATLAS nun einfacher: Der Wegweiser vereint Angebote zu Beratung, Selbsthilfe, psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung, Rehabilitation, Weiterbildung, Freizeit sowie Wohnen auf einer Website und App. Mithilfe zusätzlicher Filter können Suchergebnisse nach Themen, Zielgruppen oder Kosten weiter eingegrenzt werden.
Betroffene, Angehörige und beruflich Helfende können den MUT-ATLAS kostenlos, anonym und sicher nutzen, da die Plattform ausschließlich auf datenschutzkonformen Servern und Open-Source-Anwendungen basiert. Als Reaktion auf den steigenden Bedarf an Angeboten für psychische Krisen und Erkrankungen bietet der Atlas dringend benötigte Orientierung und somit eine wertvolle Entlastung.
Derzeit sind bereits über 4.000 Angebote im MUT-ATLAS verzeichnet. Um weitere Angebote psychischer Gesundheit in die Karte zu integrieren, sind Personen oder Organisationen, die im Bereich Selbsthilfe, professionelle Beratung oder Behandlung tätig sind und Informationen bereitstellen können, aufgerufen, sich beim Trägerverein Mut fördern e.V. melden. |
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Broschüre des Paritätischen Gesamtverbandes: „Klimaschutz in der Sozialen Arbeit stärken – Handlungsempfehlungen für soziale Einrichtungen und Dienste“ |
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Viele Paritätische Mitgliedsorganisationen haben sich in den letzten Jahren auf den Weg gemacht, die ökologischen Auswirkungen ihres betrieblichen Handelns in den Blick zu nehmen und schädliche Folgen für Umwelt und Klima zu reduzieren. Ob es die Mobilität von Mitarbeitenden, die Beschaffung nachhaltiger Produkte, die energetische Sanierung, die eigene Stromerzeugung oder die Verpflegung in Einrichtungen ist: Die Möglichkeiten, aktiv zu werden, sind vielfältig. Der betriebliche Klimaschutz in gemeinnützigen sozialen Organisationen stößt jedoch auf viele Hürden. Denn die politisch gesetzten Rahmenbedingungen stellen nicht ausreichend Ressourcen für den Klimaschutz zur Verfügung. Gelegentlich fehlt es an Fachwissen, oftmals an Personal und fast überall an ausreichenden finanziellen Mitteln für Investitionen in den Klimaschutz. Der Paritätische setzt sich daher politisch dafür ein, dass Förderprogramme ausgeweitet, vereinfacht und auf die Bedarfe der Freien Wohlfahrtspflege angepasst werden und dass Ausgaben und Investitionen für den Klimaschutz künftig als Teil der Regelfinanzierung abgedeckt sind.
Doch auch unter den aktuellen Bedingungen kann man bereits einiges tun, wie viele positive und ermutigende Beispiele aus dem Paritätischen zeigen. Mit dieser Publikation sollen konkrete Empfehlungen gegeben werden, wie soziale Organisationen ganz praktisch zum Klimaschutz beitragen können. Die Themen umfassen dabei Kernbereiche des Klimaschutzes wie Energie, Verpflegung, Mobilität oder Beschaffung, aber auch Fragen der strategischen Herangehensweise oder der Sensibilisierung und Beteiligung von Mitarbeitenden und Klient*innen. |
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Appell für eine Jugendgerechte Mobilitätspolitik |
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In einem Appell für mehr jugendgerechte Mobilität appelliert die Denkwerkstatt "Jugendgerechte Mobilitätspolitik" an die Akteure der Verkehrspolitik und fordert mehr Jugendbeteiligung im Verkehrssektor. Die Mitwirkenden der Denkwerkstatt der Arbeitsstelle Eigenständige Jugendpolitik haben Herausforderungen und Lösungsansätze für jugendrelevante Mobilitätsthemen festgehalten. Jugendliche erwarten, dass die deutschen Klimaziele auch im Verkehrssektor eingehalten werden. Zudem wollen sie sicher, selbstständig und zuverlässig ihre Wohn- und Freizeitorte erreichen – unabhängig von ihren Eltern. Dafür braucht es einen kostengünstigen und zweckdienlichen ÖPNV ebenso wie eine gut ausgebaute Rad- und Fußwegeinfrastruktur, klug verschränkte Mobilitätssysteme und die Berücksichtigung der Interessen aller Jugendlicher in Stadt und Land. Unerlässlich hierfür ist die Beteiligung junger Menschen an den Planungs- und Umsetzungsprozessen in Stadt, Land und Bund, wenn die Weichen für die kommenden Jahrzehnte gestellt werden. |
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Wenn Jugendliche straffällig werden… Jugendbroschüre der Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe vollständig überarbeitet |
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Die Jugendphase ist eine Zeit des Aufbruchs und der Entwicklung, eine der spannendsten aber auch herausforderndsten Abschnitte im Leben. In dieser Zeit kommt es nicht selten vor, dass Jugendliche Straftaten begehen. Was kommt dann auf die Jugendlichen zu? Die BAG-S hat hierzu ihre Info-Broschüre vollständig überarbeitet. In verständlicher Art und Weise werden das Jugendstrafrecht, das Strafverfahren und die Sanktionen bei Jugendlichen dargestellt. Warum gibt es überhaupt ein eigenes Jugendstrafrecht? Welche Akteure sind beteiligt? Was ist der Unterschied zwischen „Erziehungsmaßregeln“ und „Zuchtmitteln“? Praxisnahe Beispiele, ein Kapitel über Jugendliche als Betroffene von Straftaten sowie eine nützliche Übersicht über Hilfsangebote sind in der Broschüre aufgeführt.
Die Broschüre (80 Seiten im Din A5 Format) kann für 5,00 Euro inkl. Versand erworben werden. |
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Ergebnisse der BRK-Konferenz: „Neuer Schwung für die UN-BRK in Deutschland: Wie weiter nach der zweiten Staatenprüfung?“ |
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Am 27. Februar 2024 fand in Berlin die gemeinsame Veranstaltung „Neuer Schwung für die UN-BRK in Deutschland: Wie weiter nach der zweiten Staatenprüfung?“ [UN BRK: UN-Behindertenrechtskonvention] des Deutschen Instituts für Menschenrechte und des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen statt. Die nunmehr vorliegende Dokumentation fasst die Ergebnisse der Diskussionen in acht Foren zusammen und formuliert konkrete Empfehlungen, welche Schritte getan werden müssen, um die Empfehlungen des UN-Ausschusses an Deutschland in diesen Bereichen umzusetzen. Im Forum „Bildung“ wurde u.a. die Forderung nach einer Gesamtstrategie zur Beschleunigung des Übergangs von Förderschulen zu inklusiver Bildung, der systematischen Aus- und Fortbildung von Fachkräften als Kernelement gelingender schulischer Inklusion sowie einer individuellen Begleitung der Übergänge formuliert. Im Bereich „Arbeit“ wurde u.a. die inklusive Neustrukturierung des Berufsbildungssystems angemahnt sowie das nötige Aufbrechen des Automatismus der Sonderstrukturen betont. |
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COPE-Jahreskonferenz (Children of Prisoners Europe) am 13. Juni 2024 in Berlin |
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Treffpunkt e.V., eine Paritätische Mitgliedsorganisation aus Bayern veranstaltet gemeinsam mit COPE die internationale Konferenz „Let’s Talk to One Another: cross-sectoral approach for children with a parent in prison“. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung intersektoraler Zusammenarbeit, um die spezifischen Herausforderungen bezüglich der Arbeit mit Kindern von Inhaftierten zu bewältigen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Konferenz wird in den Sprachen Englisch und Deutsch simultan übersetzt. Sie findet am 13. Juni 2024 von 9:00 bis 17:00 Uhr im Festsaal der Berliner Stadtmission, Lehrter Str. 68, 10557 Berlin statt. |
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"Bestandsentwicklung jetzt – für ein Umdenken in der Wohnraumversorgung" 7. KONFERENZ DES NETZWERKS MIETEN & WOHNEN am 19. und 20. April 2024 in Hamburg |
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Der Paritätische Gesamtverband organisiert gemeinsam mit seinen Partnern im bundesweiten Netzwerk Mieten & Wohnen die 7. Konferenz zum Thema "Bestandsentwicklung jetzt – für ein Umdenken in der Wohnraumversorgung". Die Konferenz soll erneut ein Ort sein, an dem gemeinsam nach Lösungen für bezahlbaren und würdigen Wohnraum gesucht werden kann. Eingeladen sind dazu alle an wohnungspolitischen Fragen Interessierte aus sozialen Bewegungen, Mieter*inneninitiativen, Wissenschaft, Gewerkschaften sowie Wohlfahrts- und Sozialverbänden.
Schwerpunkte der diesjährigen Konferenz sind drei parallele Workshops zu den Themen: Klima & Wohnen in der Praxis Junge Menschen und Wohnungsarmut Umgehung der Mieter*innenschutzvorschriften durch spezielle Mietverträge |
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