Monatsreport 05-26Jugendsozialarbeit im Paritätischen |
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| Jetzt aktiv werden: Sozialabbau stoppen! |
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Die Kampagne „Sozialabbau stoppen!“ des Paritätischen Gesamtverbands richtet sich gegen die von Bund, Ländern und Kommunen diskutierten massiven Kürzungen bei sozialen Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen. Die Kampagne ruft dazu auf, mit Schreiben an Abgeordnete, der Verbreitung von Sharepics oder der Nutzung von Argumentationshilfen für Gespräche, gemeinsam politischen Druck aufzubauen. Der Paritätische Gesamtverband warnt davor, dass die geplanten Kürzungen unverzichtbare Hilfen infrage stellen und die Pläne teilweise offen der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention widersprechen. |
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BMBFSFJ veröffentlicht Berufsbildungsbericht 2026 |
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Der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) veröffentlichte Berufsbildungsbericht 2026 gibt einen Überblick über die Ausbildungssituation im Jahr 2025. Er zeigt den Einfluss der wirtschaftlichen Lage auf die Ausbildungsbilanz: Das Angebot an Ausbildungsstellen sank um 4,6 Prozent, die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge um 2,1 Prozent. Zugleich stieg die Zahl der jungen Menschen, die ohne Ausbildungsplatz blieben, um 28 Prozent. Positiv ist, dass die Nachfrage der Jugendlichen leicht anstieg, weniger Ausbildungsstellen unbesetzt blieben, der Anteil von Auszubildenden mit ausländischer Staatsbürgerschaft zunahm und die schulische Ausbildung im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen weiter wuchs. Der Bericht verweist zudem auf starke berufliche und regionale Unterschiede. Die Bundesregierung will berufliche Bildung durch eine Qualifizierungsoffensive und Ausbildungsinitiativen stärken.
Der Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), der den Berufsbildungsbericht 2026 ergänzt, erscheint voraussichtlich im Sommer mit dem Schwerpunktthema „Künstliche Intelligenz in der Berufsbildung“. |
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Bundesjugendkuratorium nimmt Arbeit auf |
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Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat das neue Bundesjugendkuratorium für die 21. Legislaturperiode berufen. Die 15 Sachverständigen aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Verwaltung beraten die Bundesregierung zu grundlegenden Fragen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Kinder- und Jugendpolitik. Junge Menschen sollen in die Beratungen einbezogen und ihre Perspektiven berücksichtigt werden. Das Kuratorium soll Impulse für eine wirksame Politik geben, insbesondere zu Bildung, Chancengerechtigkeit, früher Förderung und besseren Übergängen im Bildungssystem. |
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Mobilitätsarmut und soziale Ungleichheit: Paritätischer veröffentlicht Positionen zur Mobilitätswende |
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Der Paritätische Gesamtverband fordert eine sozial gerechte und ökologische Mobilitätswende. Millionen Menschen in Deutschland sind von Mobilitätsarmut betroffen, insbesondere einkommensarme Menschen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Sorgeverpflichtungen. Der Verband fordert einen bezahlbaren und erreichbaren ÖPNV, ein bundesweites Sozialticket für 25 Euro, soziale Ausgleichsmaßnahmen wie ein Klimageld sowie den massiven Ausbau barrierefreier Angebote. Zugleich sollen umweltfreundliche Verkehrsmittel gestärkt und soziale Einrichtungen bei Flottenumstellung und Mobilitätsmanagement unterstützt werden. |
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Ernährungspolitische Position des Paritätischen |
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Der Paritätische Gesamtverband fordert eine nachhaltige Ernährungswende, die soziale Teilhabe, Gesundheit und Klimaschutz verbindet. Ernährungspolitik darf sich nicht auf Appelle an Einzelne beschränken, sondern muss strukturelle Voraussetzungen für eine gesundheitsförderliche und klimagesunde Ernährung für alle schaffen. Viele Menschen können sich gesunde Lebensmittel nicht leisten; zugleich belasten ernährungsbedingte Krankheiten, Lebensmittelverschwendung und klimaschädliche Produktion Gesellschaft und Umwelt. In der Wohlfahrtspflege gibt es verschiedene Initiativen zur Abmilderung von Ernährungsarmut wie die Tafeln oder Wärmestuben. Zudem wollen viele soziale Einrichtungen und Dienste ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und brauchen dafür passende Rahmenbedingungen. Der Verband fordert armutsfeste Leistungen, bessere Prävention, Unterstützung bei chronischen Erkrankungen, beitragsfreie Kita- und Schulverpflegung, eine klimagesunde Gemeinschaftsverpflegung, steuerliche Förderung gesunder Lebensmittel sowie Regulierung von Produktion und Vertrieb. |
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#TrinkwasserFuerAlle: Der Paritätische ruft zur Refill-Challenge auf! |
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Der Paritätische Gesamtverband ruft gemeinsam mit a tip:tap e.V. vom 1. bis 16. Juni 2026 zur Refill-Challenge auf. Ziel ist es, 100 neue paritätische Trinkwasser-Refill-Stationen zu gewinnen. Anlass sind der Hitzeaktionstag am 11. Juni und der World Refill Day am 16. Juni. Die Aktion macht auf die zunehmenden Gesundheitsrisiken durch extreme Hitze aufmerksam und will die vermehrte Nutzung von Leitungswasser fördern sowie den kostenlosen Zugang zu Trinkwasser stärken. Paritätische Einrichtungen können durch die Nutzung und kostenfreie Bereitstellung von Leitungswasser einen konkreten Beitrag zum Gesundheitsschutz vor Ort leisten. |
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Neues aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit |
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Stellungnahme des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit zum Berufsbildungsbericht 2026 |
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Der Berufsbildungsbericht 2026 zeichnet ein besorgniserregendes Bild des Ausbildungsmarkts, erklärt der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit in einer Stellungnahme. Zwar ist die Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen gesunken, aber diese Entwicklung ist Zeichen einer strukturellen Schieflage: Das betriebliche Ausbildungsplatzangebot ist um 5 Prozent zurückgegangen, während die Nachfrage junger Menschen weiter stieg. 2025 suchten 84.400 Jugendliche weiterhin einen Ausbildungsplatz – der höchste Wert seit der Weltfinanzkrise 2009. Besonders betroffen sind junge Menschen mit niedrigen Schulabschlüssen, ohne unterstützendes Elternhaus oder mit Einwanderungsgeschichte. Um allen jungen Menschen eine faire Chance auf einen anerkannten Berufsabschluss zu eröffnen und gleichzeitig den Fachkräftebedarf der Wirtschaft nachhaltig zu sichern, fordert der Kooperationsverbund eine gezielte Stärkung der Jugendberufsagenturen. Dafür brauche es klare Zuständigkeiten, Mindeststandards, Personal und langfristige Finanzierung. |
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Neue Ausgabe der DREIZEHN: “Orientierung und Selbstverortung junger Menschen” |
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Die neue Ausgabe der DREIZEHN widmet sich den Suchbewegungen junger Menschen in ihren von globalen Krisen, digitaler Transformation, wirtschaftlichen Unsicherheiten und politischen Konflikten geprägten Lebensrealitäten. Viele Jugendliche und junge Erwachsene befinden sich deshalb auf der Suche nach Orientierung, Zugehörigkeit und Perspektiven für ihr eigenes Leben. Die Beiträge beleuchten berufliche Orientierung, digitale Informationssuche, Übergänge in Ausbildung und Arbeit sowie Fragen von Identität und Teilhabe. Projekte und Fachkräfte der Jugendsozialarbeit zeigen, wie wichtig stabile Beziehungen, verlässliche Strukturen und Unterstützung sind. |
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Woche der Seelischen Gesundheit 2026: Jetzt Veranstaltung einreichen |
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Die Woche der Seelischen Gesundheit findet in diesem Jahr vom 10. bis 20. Oktober unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ statt. Im Fokus stehen solidarisches Miteinander, Unterstützung für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen und gesellschaftliche Akzeptanz. Alle Akteur*innen aus Selbsthilfe, Prävention und Versorgung sind aufgerufen, sich an der Aktionswoche zu beteiligen, um auf die vielen unterschiedlichen und wichtigen psychosozialen Angebote und Projekte in ganz Deutschland aufmerksam zu machen. Die Veranstaltungen können ab sofort im Online-Kalender der Aktionswoche angemeldet werden. |
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Digitaler Fachtag: Junge Menschen mit Fluchterfahrung am Übergang Schule-Ausbildung: Chancen & Teilhabe 10. Juni 2026 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr online |
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Der digitale Fachtag des Paritätischen Gesamtverbands widmet sich jungen Menschen mit Fluchterfahrung am Übergang von der Schule in die Ausbildung. Im Fokus stehen ihre besonderen Herausforderungen durch unterbrochene Bildungswege, neue Bildungssysteme und Sprachanforderungen. Fachkräfte aus Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit und Migrationsarbeit diskutieren praxisnahe Lösungsansätze, darunter Jugendagenturen, sozialraumorientierte Unterstützung, Peer-to-Peer-Empowerment und rassismuskritische Perspektiven auf Bildungs- und Berufsbiografien. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 8. Juni 2026 wird gebeten. |
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Online-Workshop „Lebenswelten von Kindern Inhaftierter – Möglichkeiten der Unterstützung im Netzwerk“ 11. Juni 2026 15.00 bis 16.30 Uhr online |
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Der Workshop thematisiert die Folgen elterlicher Inhaftierung für Kinder und Familien. Eine Inhaftierung löst meist eine familiäre Krise aus, führt zu Trennung, emotionalem Stress, Stigmatisierung und Ausgrenzung und beeinflusst häufig das Verhalten der Kinder in allen Bereichen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Fragen nach wirksamer Unterstützung für Kinder und Eltern, zugänglichen Hilfsangeboten und kindgerechter Besuchsgestaltung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 10. Juni 2026 wird gebeten. |
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Einsamkeit bei jungen Menschen begegnen 26. Juni 2026 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr online |
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Einsamkeit bei Jugendlichen ist ein zunehmendes gesellschaftliches Problem. In der Veranstaltung zeigt der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit praxisorientierte Wege, wie Jugendsozialarbeit hier wirksam unterstützen kann. Aufbauend auf vorherige Forschungseinblicke stehen konkrete Projekte wie „Friendship“ und „MindOut“ im Fokus. Diskutiert wird zudem, wie Erfahrungen aus dem Programm “Mental Health Coaches” nachhaltig genutzt werden können. Die Veranstaltung bietet Austausch, Einblicke und neue Impulse für Fachkräfte der Jugendsozialarbeit. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 22. Juni 2026 wird gebeten. |
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