Monatsreport 12-24Jugendsozialarbeit im Paritätischen |
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| 50 Vorschläge des Paritätischen für die Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2025 |
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Nach dem Aus der Ampelregierung müssen die Parteien in deutlich kürzerer Zeit ihre Wahlprogramme für die Bundestagswahlen, die am 23. Februar 2025 stattfinden, erarbeiten und verabschieden. Aus diesem Anlass hat der Paritätische Gesamtverband 50 Vorschläge an die demokratischen Parteien im Bundestag versandt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen betreffen die gesamte Breite des Paritätischen Einsatzgebietes von sozial-ökologischer Transformation und Steuergerechtigkeit, über Gesundheit, Pflege, Inklusion, Schutz vor Armut und Soziale Arbeit in allen Lebensbereichen sowie Geschlechtergerechtigkeit bis hin zum Einsatz für Schutzsuchende und den Zusammenhalt in der Einwanderungsgesellschaft. Die Vorschläge für die Wahlprogramme basieren auf den praktischen Erfahrungen der vielzähligen Mitglieder und setzen sich auch mit der akuten Gefährdung der Demokratie auseinander. |
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Beratung von queeren Geflüchteten – Handlungsempfehlungen im Kontext sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und Flucht |
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Für die Beratung und Begleitung von LSBTIQ*-Geflüchteten braucht es ein umfassendes rechtliches Knowhow, das sie bei der Wahrnehmung ihrer Rechte adäquat unterstützt sowie eine gewisse Sensibilität, professionelle Beratungskompetenz und Haltung, durch die sich Schutzsuchende gesehen und angesprochen fühlen und die für die Identifizierung ihrer besonderen Bedarfe notwendig sind. Die neue Arbeitshilfe des Paritätischen Gesamtverbandes richtet sich an Beratende, die schwerpunktmäßig mit Geflüchteten arbeiten, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität Verfolgung erleben oder erlebt haben. Sie ist darüber hinaus für alle gedacht, die Geflüchtete im Rahmen ihrer Tätigkeit in allgemeinen Beratungsstellen beraten (z.B. Asylverfahrensberatung). Die Arbeitshilfe gibt einen Überblick über die asyl- und aufenthaltsrechtlichen Rahmenbedingungen. Sie erläutert praxisnah häufige Beratungsbedarfe und -anlässe von LSBTIQ*-Geflüchteten und gibt anhand von Fallbeispielen anwendungsorientierte Informationen und konkrete Handlungsempfehlungen. |
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Verlängerung wichtiger Regelungen für Einreise, Aufenthalt und Schutzstatus von Geflüchteten aus der Ukraine bis zum 4. März 2026 |
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Vor dem Hintergrund des weiterhin anhaltenden Kriegsgeschehens und unter Berücksichtigung der erneuten Verlängerung des europaweiten vorübergehenden Schutzes für Geflüchtete aus der Ukraine bis zum 4. März 2026 (Amtsblatt der EU 2024/1836), wurden auch in Deutschland die Ukraine-Aufenthalts-Übergangsverordnung und die Ukraine-Aufenthaltserlaubnis-Fortgeltungsverordnung verlängert. Der Paritätische Gesamtverband begrüßt die Verlängerungen der beiden Rechtsverordnungen bis zum 4. März 2026, kritisiert jedoch die fortgeschriebenen Einschränkungen für Staatenlose und nicht-ukrainische Drittstaatsangehörige ohne internationalen Schutzstatus bzw. ohne nachgewiesenes unbefristetes Aufenthaltsrecht in der Ukraine. Diese werden nicht mehr vom Schutz des § 24 AufenthG erfasst und weiterhin in Unsicherheit zurückgelassen. |
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UN-Kinderrechtskonvention wird 35 Jahre |
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Am 20. November 2024 wurde die UN-Kinderrechtskonvention 35 Jahre alt. Die UN-Kinderrechtskonvention hat die größte internationale Zustimmung aller Menschenrechtsabkommen und umfasst 54 Artikel, die weltweit gültige Maßstäbe für eine kindgerechte Gesellschaft setzen. Deutschland hat die Konvention und alle drei Zusatzprotokolle ratifiziert. Der Paritätische Gesamtverband ist Mitglied in der National Coalition Deutschland, die als Netzwerk aus mehr als 100 bundesweit tätigen Organisationen und Initiativen die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland bekannter machen und ihre Umsetzung voranbringen will. |
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Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes zur Ausbildung junger Menschen mit Behinderungen |
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Anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember untersucht eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), wie inklusiv die berufliche Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderungen 15 Jahre nach Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist. Demnach ist der Anteil an inklusiven Maßnahmen für junge behinderte Menschen bei der betrieblichen Ausbildung nur leicht von 15 auf 17 Prozent gestiegen. Der Anteil von schwerbehinderten Azubis an allen Azubis hat sich von 0,4 Prozent auf 0,7 Prozent erhöht. Junge Menschen mit Behinderungen haben deutlich bessere Chancen auf eine Beschäftigung, wenn sie im Unternehmen ausgebildet werden. Generell haben sich die Eingliederungsquoten aller Instrumente im Zeitverlauf verbessert. Aus Sicht des DGB kann und muss der Anteil inklusiver Ausbildung jedoch weiter steigen. Hierfür sind insbesondere individuellere Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten notwendig sowie barrierefreie Berufsschulen. Auch der UN-Fachausschuss kritisiert die schleppende Umsetzung der UN-BRK in den Bereichen Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt in Deutschland deutlich. Der DGB fordert die Bundesregierung deshalb dazu auf, unter Einbeziehung von Behindertenverbänden und Gewerkschaften verbindliche Zielmarken zu setzen, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in diesen Bereichen zügiger voranzubringen. |
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Podcast "Klimaschutz jugendgerecht gestalten" |
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Die Folgen des Klimawandels werden jüngere Menschen deutlich stärker treffen als ältere Generationen. Angesichts der globalen Dimension sowie der oftmals polarisierten Debatte auf Bundesebene ist es umso wertvoller, auf kommunaler Ebene wirksame und spürbare Veränderungen zu erreichen. In der Denkwerkstatt „Jugendgerechte Klimapolitik“ haben sich Expert*innen darüber ausgetauscht, wie wirksame Jugendbeteiligung in Kommunen gestaltet werden kann. Entstanden sind fünf Podcastfolgen, die jugendgerecht.de veröffentlicht. Darin wird ein umfassender Blick auf Jugendbeteiligung in der Klimapolitik geworfen. |
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Informationsflyer der Frauenhauskoordinierung: "Was ist ein Frauenhaus?" in weiteren Sprachen veröffentlicht |
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Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November hat die Frauenhauskoordinierung (FHK) den Informations-Flyer „Was ist ein Frauenhaus?“ in sechs weiteren Sprachen zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Der Flyer soll Zugangsbarrieren zum Gewaltschutz abbauen und war bereits in deutscher Standardsprache und Leichter Sprache verfügbar. Er ist nun außerdem in Arabisch, Englisch, Französisch, Persisch, Türkisch und Ukrainisch erhältlich. |
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Deutsches Jugendinstitut veröffentlicht Policy Brief zur Kinder- und Jugendarmut |
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Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat von Armut betroffene oder bedrohte junge Menschen im Alter von 9 bis 21 Jahren zu ihren Lebenslagen und ihrem Armutsverständnis befragt und zentrale Befunde und Empfehlungen für die Gestaltung von Hilfen für Familien in einem Policy Brief veröffentlicht. Die Interviews spiegeln die teilweise gravierenden Erfahrungen von Mangel, Unsicherheit und Exklusion junger Menschen wider. Armut bedeutet für sie insbesondere Einschränkungen bei der sozialen Teilhabe und ist für viele schambehaftet. Um Kinderarmut besser bekämpfen zu können, müssen die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt und Familien als System gestärkt werden. Informationen und Zugänge zu sozialen Leistungen für Familien sollten vereinfacht und zielgruppengerecht gestaltet werden. Lebensweltnahe Institutionen wie Jugendarbeit und Schulsozialarbeit haben sich als erste Anlaufstellen und Brücken in die Hilfesysteme bewährt und sollten abgesichert werden, damit sie möglichst vielen von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen verbindlich und kurzfristig zur Verfügung stehen. |
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Neues aus dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit |
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Neue Ausgabe der DREIZEHN erschienen: Schwerpunkt psycho-soziale Gesundheit junger Menschen |
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Im Mittelpunkt der neuen Ausgabe der DREIZEHN steht die psychische Gesundheit junger Menschen. Unsere Gesellschaft ist von vielfältigen Krisen wie Klimawandel, Pandemie und Kriegen geprägt und gerade die nachwachsende Generation ist von diesen Herausforderungen in besonderer Weise betroffen. Die Auswirkungen auf ihr psychisches Wohlbefinden sind spürbar und verlangen von den Fachkräften der Jugendsozialarbeit gezielte Unterstützungsangebote. |
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Online-Zertifikatskurs: Kinder- und Gewaltschutzkonzept in der Kinder- und Jugendhilfe zehn Termine von Februar bis Oktober 2025 jeweils 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr online |
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Der digitale Zertifikatskurs soll in zehn Modulen das Basiswissen, inhaltliche Schwerpunkte sowie die Methodik zur Entwicklung und Etablierung von Kinder- und Gewaltschutzkonzepten in der Kinder- und Jugendhilfe vermitteln. Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende aus den Bereichen Kindertageseinrichtungen, Jugendarbeit und Hilfen zur Erziehung. Teilnahmegebühren: 65 Euro pro Seminartag für Mitglieder des Paritätischen | 105 Euro pro Seminartag für Nicht-Mitglieder. |
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Fördermöglichkeiten im Klimaschutz – Die novellierte Kommunalrichtlinie im Überblick 30. Januar 2025 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr online |
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) e. V. veranstaltet gemeinsam mit der Agentur für kommunalen Klimaschutz ein Webinar zu den strategischen und investiven Fördermöglichkeiten im Klimaschutz für Wohlfahrtsverbände, ihrer Träger und Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Die Teilnahme ist kostenlos. |
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