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Über uns

Verband

Viele Luftballons mit Paritätischem Logo fliegen in der Luft und ein Banner wird geschwungen, Aufschrift: "Der Paritätische"
Der Paritätische im Portrait: Unsere Werte, unsere Aufgaben, unsere Mitglieder, unsere Strukturen.

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband (DPWV)

Dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, Gesamtverband e. V. sind 15 juristisch selbständige Paritätische Landesverbände und aktuell 144 bundesweit tätige, juristisch selbständige Organisationen aus allen Bereichen der sozialen Arbeit als Mitglieder angeschlossen. Zur Zeit sind 10.710 Organisationen Mitglieder der Paritätischen Landesverbände. Insgesamt sind damit unter dem Dach des Paritätischen 10.869 Organisationen mit rund 50.000 Einrichtungen und Diensten und etwa 769.000 Beschäftigten versammelt (Stand: 12.08.2021).

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Gesamtverband e. V. repräsentiert und fördert seine Mitgliedsorganisationen in ihrer fachlichen Zielsetzung und ihren rechtlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belangen. Der Sitz des Paritätischen Gesamtverbandes ist Frankfurt/Main. Seine Geschäftsstelle befindet sich in Berlin. Die Mitgliedschaft im Verband wird durch gemeinsame Aufnahmegrundsätze geregelt. Dazu gehören u. a. Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips in finanziellen Belangen, anerkannte Gemeinnützigkeit, Verbot der Selbstkontrahierung (§ 181 BGB), Trennung von Aufsicht und Geschäftsführung.

PDF-Download: Satzung

Finanzen

Der Paritätische Gesamtverband erwirtschaftet jährlich rd. 4,5 Mio. Euro an Eigenmitteln, die zu rd. 50 % aus Mitgliedsbeiträgen und zu rd. 50 % aus wirtschaftlichen Zweckbetrieben und Beteiligungen stammen. Die Erträge in Höhe von rd. 52 Mio. Euro (2019) umfassen rd. 40 Mio. Euro zweckgebundene Mittel des Bundes und anderer zur Weiterleitung an angeschlossene Mitgliedsorganisationen und Landesverbände. Der Paritätischen Gesamtverband sammelt aktiv keine Spenden und tritt damit nicht in Konkurrenz zu seinen ihm angeschlossenen spendensammelden Mitgliedsorganisationen. Weitere projektbezogene Drittmittel erhält er regelmäßig aus den Zuwendungen des Bundes. Unregelmäßig und dann stets zeitlich befristet werden im Einzelfall weitere Projekte von der Aktion Mensch Stiftung, der GlücksSpirale oder den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt.

Der Paritätische Gesamtverband ist mit 40 % an der UNION Versicherungsdienst GmbH, Detmold, die ein Stammkapital von T€ 26 aufweist, beteiligt. Zweck dieser Gesellschaft ist es, durch ihre Dienstleistungen den Besitzstand der Wohlfahrtsorganisationen und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege zu wahren und gegen Vermögensschäden zu schützen.

Zusammen mit der UNION Versicherungsdienst GmbH unterhält der Verband die SQ Cert GmbH, Frankfurt am Main. Verband hält 70% des Stammkapitals von insgesamt T€ 50. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Qualitätssicherung vor allem in sozialen, pflegerischen und gesundheitsfördernden Einrichtungen.

Mit 18,9% ist der Verband an der gemeinnützigen Gesellschaft für Dienste im Alter mbH (GDA), Hannover, beteiligt. Unternehmenszweck ist die Erstellung von Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege, vornehmlich von Wohn- und Pflegestätten für betagte Menschen, sowie der Betrieb und die Betreuung dieser Einrichtungen.

Mit 28% ist der Paritätische an der gemeinnützigen Gesellschaft für Bildung und berufliche Integration mbH (ggbbi), Frankfurt am Main, beteiligt. Das Gesellschaftskapital beträgt T€ 35. Mit dem Inklusionsbetrieb wollen sie für Menschen mit Behinderung Möglichkeiten zur beruflichen Qualifikation und Arbeitsplätze schaffen. Im Alltag soll ein ungezwungenes Miteinander von Tagungsteilnehmenden, Mitarbeitenden von Organisationen und Projekten, von Hotelgästen und der dort tätigen behinderten Menschen gefördert werden.

Der Paritätische Gesamtverband gehört zu den Gründern der Bank für Sozialwirtschaft AG, Köln. Vom gezeichneten Kapital der Bank in Höhe von 36,4 Mio. € hält der Gesamtverband rd. 0,14 %. Die Bank für Sozialwirtschaft AG konzentriert sich als Universalbank ganz auf das Geschäft mit Unternehmen, Verbänden, Stiftungen und anderen Organisationen, die in den Branchen Soziales (Senioren-, Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe), Gesundheit und Bildung tätig sind.


Organe

Die Organe des Paritätischen Gesamtverbandes sind die Mitgliederversammlung, der Verbandsrat und der Vorstand. Die Mitwirkung in den Gremien erfolgt im Ehrenamt. Die Führung der laufenden Geschäfte ist satzungsgemäß der Hauptgeschäftsführung, Dr. Ulrich Schneider, übertragen, der nach § 30 BGB den Verband vertreten kann. Er gehört dem Verbandsrat und dem Vorstand mit beratender Stimme an.

Der Vorstand

Der Vorstand leitet die Verbandsarbeit, soweit die Führung der Geschäfte nicht der Hauptgeschäftsführung übertragen ist. Der Vorstand stellt den Jahresabschluss fest. Er berät den von der Hauptgeschäftsführung erarbeiteten Wirtschafts- und Stellenplan und legt ihn dem Verbandsrat zur Beschlussfassung vor. Der Vorstand bestellt die Hauptgeschäftsführung.

Aktuelle Zusammensetzung des Vorstandes:

  • Stv. Vorsitzende
    Meyer auf der Heyde, Achim; Deutsches Studentenwerk
    Schmidt-Sawatzki, Elke; Paritätischer Landesverband Nordrhein-Westfalen

  • Weitere Vorstandsmitglieder
    Blesch, Norbert; Paritätischer Landesverband Bayern
    Karawanskij, Susanna; Volkssolidarität Bundesverband
    Klapproth, Ulla; Paritätischer Landesverband Niedersachsen

    Schneider, Dr. Ulrich (beratend); Der Paritätische Gesamtverband

Der Verbandsrat

Der Verbandsrat bestimmt die verbandspolitischen, finanzpolitischen und sozialpolitischen Positionen und Richtlinien. Er wählt aus seiner Mitte den Vorstand. Er nimmt den vom Vorstand festgestellten Jahresabschluss ab. Er erteilt dem Vorstand Entlastung auf der Grundlage des festgestellten und geprüften Jahresabschlusses. Bei der Abstimmung über die Entlastung des Vorstandes sind die Vorstandsmitglieder nicht stimmberechtigt. Der Verbandsrat beschließt den Wirtschafts- und Stellenplan und bestellt den Wirtschaftsprüfer. Er hat unbeschränktes Auskunftsrecht gegenüber dem Vorstand und der Hauptgeschäftsführung. Der Verbandsrat entscheidet über den Ausschluss von Mitgliedsorganisationen.

Aktuelle Zusammensetzung des Verbandrates:

  • Andrae, Benjamin; Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen e.V.
  • Bendzuck, Gerlinde; Deutsche Rheuma-Liga – Bundesverband e.V.
  • Bentele, Verena; Sozialverband VdK e.V.
  • Blesch, Norbert; Landesverband Bayern
  • Bluschke, Friedrich Wilhelm; Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
  • Gronbach, Dieter; BSK, Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.
  • Groß, Prof. Dr. Melanie; Landesverband Schleswig-Holstein
  • Hahn, Klaus; DBSV, Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V.
  • Hilgers, Heinz; DKSB, Deutscher Kinderschutzbund
  • Höfert, Rolf; Landesverband Thüringen
  • John, Prof. Barbara; Landesverband Berlin
  • Kamprad, Christian; Landesverband Sachsen
  • Karawanskij, Susanna; Volkssolidarität Bundesverband e.V.
  • Kiel, Helga; Bvkm, Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.
  • Klapproth, Ulla; Landesverband Niedersachsen
  • Meyer auf der Heyde, Achim; DSW, Deutsches Studentenwerk
  • Mohr, Dr. Detlev; DLRG, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.
  • Müller-Preinesberger, Elona; Landesverband Brandenburg
  • Nieswand, Patrick; DGSP, Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.
  • Nowak, André; ABiD, Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V. „Für Selbstbestimmung und Würde“
  • Pfeifle, Bruno; Landesverband Baden-Württemberg
  • Prott, Bettina; Landesverband Hamburg
  • Richardt, Dr. Vincent; SOS Kinderdorf e. V.
  • Rosenbrock, Prof. Dr. Rolf; Vorsitzender Paritätischer Gesamtverband
  • Rudolph, Joachim K.; Kneipp-Bund e.V. Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention
  • Schäfer, Gaby; Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland
  • Schmidt-Sawatzki, Elke; Landesverband Nordrhein-Westfalen
  • Schulte-Sasse, Dr. Hermann; Landesverband Bremen
  • Urban, Sylvia; Deutsche AIDS-Hilfe e.V.
  • Wendt, Prof. Dr. Peter-Ulrich; Landesverband Sachsen-Anhalt
  • Werner, Dr. Wolfgang; Landesverband Hessen

Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere die Aufgaben, die Jahresberichte entgegenzunehmen, den Bericht des Verbandsrates über die Jahresabschlüsse entgegenzunehmen, die Mitgliedsbeiträge festzusetzen, über die Änderung der Verbandssatzung und über die Auflösung des Verbandes zu beschließen, den Verbandsrat und den Vorsitzenden/die Vorsitzende des Verbandes zu wählen sowie den Verbandsrat zu entlasten, Grundsätze der Verbandspolitik zu beschließen und eine Wahlordnung zu erlassen. Die Mitgliederversammlung des Paritätischen Gesamtverbandes tritt alle zwei Jahre zusammen und wählt alle vier Jahre die Mitglieder des Verbandsrates sowie den/die Vorsitzende/n. Der 30köpfige Verbandsrat, der sich zur Hälfte aus benannten Personen der Paritätischen Landesverbände und zur Hälfte aus von den überregionalen Mitgliedsorganisationen gewählten Personen zusammensetzt, kommt mit dem Vorsitzenden i. d. R. drei Mal jährlich zusammen.

Geschäftsbericht

Der Geschäftsbericht 2019 - 2020 gibt Einblicke in die Arbeit des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Gesamtverband e.V., darunter: Vorstellung der Abteilungen, Übersicht über verbandsinterne Fachgruppen/Arbeitsgemeinschaften/Arbeitskreise, Mitarbeit in Bündnissen, verbandsübergreifenden Fachzusammenschlüssen sowie Ministeriumsbeiräten u.ä., ausgewählte Pressemeldungen, Veranstaltungen und Publikationen, überregionale Mitgliedsorganisationen und Serviceleistungen.

PDF-Download: Geschäftsbericht
Titelblatt: Geschäftsbericht 2019 - 2020

Paritätischer Gesamtverband: Struktur und Organigramm

Der Paritätische Gesamtverband beschäftigt aktuell 111 Mitarbeitende. Sie werden in Anlehnung an den TVÖD Bund Ost vergütet. Das Tarifsystem des Paritätischen Gesamtverbandes sieht eine betriebliche Altersvorsorge für alle Beschäftigten vor. Die Geschäftsführung wird außertariflich des TVÖD vergütet.

Die Abteilungsleitungen des Gesamtverbandes erhalten eine Vergütung orientiert am TVÖD Bund Ost zuzüglich der betrieblichen Altersvorsorge. Weitere geldwerte Vorteile werden nicht gewährt. Die Entgegennahme von Präsenten und anderen Vorteilen ab eine Höhe von 35 Euro ist den Mitarbeitenden untersagt und bedarf im Einzelfall der Zustimmung des Arbeitgebers. Nebentätigen sind anzeige- und genehmigungspflichtig.

PDF-Download: Organigramm
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