Auch wenn die Einsicht teilweise lang gedauert hat, ist mittlerweile unumstritten, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Es gilt die damit verbundenen vielfältigen Chancen und Herausforderungen, die das gemeinsame Zusammenleben mit sich bringt, anzunehmen und diese mit einer Grundhaltung von Anerkennung und Wertschätzung der Diversität hierzulande auszugestalten.  

Der Paritätische Gesamtverband setzt  sich für eine vielfältige Gesellschaft ein, bei der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, politische Überzeugung, Alter oder Geschlecht gleiche Rechte genießen.  Wir setzen durch unsere Mitgliedorganisationen drei Bundesprogramme um, bei denen die Einwanderungsgesellschaft, durch Beratung, Begegnung und punktuelle Unterstützung Tag für Tag mitgestaltet wird.

Wir setzen einen Schwerpunkt in der Arbeit mit Migrantenorganisationen und  kooperieren  in verschiedenen Bereichen. Um ihnen eine eigenständige Stimme im Verband zu geben, fördert der Paritätische die Arbeit des Forums der Migrantinnen und Migranten im Paritätischen.

Mit Hilfe unserer unterschiedliche Publikationen, Stellungnahmen und Fachinformationen leisten wir einen Beitrag für die politische und fachliche Auseinandersetzung mit den  Themen Migration und Integration und  engagieren uns  für  gleichberechtigte Teilhabe ein. 

Stellungnahme zum "Geordnete Rückkehr" Gesetz

Der Paritätische hat eine Stellungnahme zum Referentenentwurf vom 11.04.19 zum sogenannten "Geordnete Rückkehrgesetz" abgegeben.

In seiner Stellungnahme kritisiert der Verband u.a. die massiven Leistungseinschränkungen im Asylbewerberleistungsgesetz, von denen diejenigen betroffen seien werden, für deren Asylverfahren nach den Regelungen der Dublin Verordnung ein anderer Staat zuständig wäre. Ebenfalls kritisiert der Verband die deutliche Ausweitung der Möglichkeiten der Abschiebehaft und die Schaffung eines besonderen Status für Geduldete mit ungeklärter Identität. Insgesamt ist nicht nachzuvollziehen, warum jetzt in kürzester Zeit eine Vielzahl von Gesetzesvorschlägen vorgelegt und beschlossen werden sollen, obwohl keine Auswertung der zuletzt beschlossenen Regelungen vorliegt. Obwohl die Asylantragszahlen deutlich zurückgegangen sind, wird hier ein kurzatmiger Aktionismus an den Tag gelegt, als ob man sich noch in der Phase wie 2015 befände, in der kurzfristig auf einen deutlichen Anstieg der Flüchtlingszahlen reagiert werden musste.



StellnGeordneteRueckkehr150419.pdf


Stellungnahme zum "Geordnete Rückkehr" Gesetz

Der Paritätische hat eine Stellungnahme zum Referentenentwurf vom 11.04.19 zum sogenannten "Geordnete Rückkehrgesetz" abgegeben.

In seiner Stellungnahme kritisiert der Verband u.a. die massiven Leistungseinschränkungen im Asylbewerberleistungsgesetz, von denen diejenigen betroffen seien werden, für deren Asylverfahren nach den Regelungen der Dublin Verordnung ein anderer Staat zuständig wäre. Ebenfalls kritisiert der Verband die deutliche Ausweitung der Möglichkeiten der Abschiebehaft und die Schaffung eines besonderen Status für Geduldete mit ungeklärter Identität. Insgesamt ist nicht nachzuvollziehen, warum jetzt in kürzester Zeit eine Vielzahl von Gesetzesvorschlägen vorgelegt und beschlossen werden sollen, obwohl keine Auswertung der zuletzt beschlossenen Regelungen vorliegt. Obwohl die Asylantragszahlen deutlich zurückgegangen sind, wird hier ein kurzatmiger Aktionismus an den Tag gelegt, als ob man sich noch in der Phase wie 2015 befände, in der kurzfristig auf einen deutlichen Anstieg der Flüchtlingszahlen reagiert werden musste.



StellnGeordneteRueckkehr150419.pdf


Kontakt

Sergio Andrés Cortés Núñez
Referent für Migrationssozialarbeit
Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 24636-437
Mobil: 0173 148 21 21
mig(at)paritaet.org

S
U
B
M
E
N
Ü