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Schwerpunkt

Queer im Paritätischen

Regenbogenfahne
Sharon McCutcheon/Unsplash
Der Paritätische Gesamtverband steht für Vielfalt, Respekt und Offenheit. Wir engagieren uns an der Seite der Menschen, die sich für die Gleichberechtigung von homo-, bi-, inter- und transgeschlechtlichen Menschen einsetzen. Unser Verständnis von Sozialer Arbeit ist dabei von einer menschenrechtsorientierten Haltung geprägt, die diskriminierende und menschenfeindliche Bezüge ausschließt und wirksame Interventionen ermöglicht.

Aktuelles

Feministisch, engagiert und vielfältig! Paritätische Erklärung zum Weltmädchentag 2021

Der Weltmädchentag am 11. Oktober wurde von den Vereinten Nationen eingeführt und im Jahr 2012 das erste Mal begangen. Auch in Deutschland wird… weiterlesen

Positionspapier des Dialogforums Geschlechtliche Vielfalt: Gesetzlicher Beratungsanspruch für trans*-, intergeschlechtliche und/oder nicht-binäre Menschen und ihre Angehörigen

Das Dialogforum Geschlechtliche Vielfalt des BMFSFJ empfiehlt einen eigenständigen gesetzlichen Anspruch auf Beratung, Information und Aufklärung zu… weiterlesen

Hinweise zum COVID-19, Coronavirus - Versicherungsschutz bei Betriebsschließung - UNION Versicherungsdienst

Aufgrund der anhaltenden Pandemie bedingt durch COVID-19, Coronavirus sind einzelne Betriebe in Ihrer Existenz gefährdet. weiterlesen

Mitgliedsorganisationen, Bündnisse, Ansprechpartner*innen, Beratungsstellen

Mitgliedsorganisationen und Angebote

Zu den Paritätischen Mitgliedsorganisationen und Angeboten im Bereich Queer gehören: Aidshilfe, ASB Queer, Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren BISS, Bundesverband Trans*, Dachverband Lesben und Alter, LSVD, pro familia und Queere Bildung.

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Kontakt zu den Paritätischen Landesverbänden

Auch in den 15 Landesverbänden des Paritätischen Gesamtverbandes gibt es Ansprechpartner*innen für den Bereich "Queer" im gesamten Bundesgebiet.

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Bündnisse

Der Paritätische Gesamtverband ist im Dialogforum Geschlechtliche Vielfalt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und im Forum Menschenrechte aktiv.

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Beratungsstellen inter* trans*

Wir haben für Sie eine Übersicht mit Beratungsstellen zu den Bereichen inter* und trans* zusammengestellt.

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Veranstaltungen, Fort- und Weiterbildungen

Mit 45 Teilnehmer*innen fand am 12. Februar 2020 das erste Vernetzungstreffen queerer Organisationen unter dem Dach des Paritätischen Gesamtverbandes statt. Sowohl Vertreter*innen der bundesweit agierenden queeren Interessenvertretungen wie LSVD, Queere Bildung, Trans* e.V., Lambda Jugendnetzwerk, Akademie Waldschlösschen als auch Vertreter*innen der Paritätischen Landesverbände, des ASB oder Pro Familia haben den Tag genutzt, um gemeinsam zu überlegen, wie das Thema rund um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in den Strukturen des Paritätischen bearbeitet werden kann. Fokus waren die Bedürfnisse von queeren Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Sozialen Arbeit.

Einen ausführlichen Bericht zu dem Treffen lesen Sie in unserem Verbandsmagazin, Ausgabe 03/20 auf Seite 8.

Das Projekt war eine vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Kooperation zwischen dem Paritätischen Gesamtverband, dem Bundesverband Trans* (BVT*) und dem Paritätischen Bildungswerk Bundesverband.

In der psychosozialen Beratung spielen Aufklärung und Informationen zu sexuellen und reproduktiven Rechten in den Paritätischen Strukturen zwar bereits eine wichtige Rolle. Jedoch sind die Themen der geschlechtlichen Vielfalt bundesweit noch nicht in allen Paritätischen Einrichtungen als Querschnittsthemen präsent. Dies sollte sich durch das Projekt in einigen Einrichtungen ändern. Angestrebt wird generell, dass in den kommenden Jahren möglichst viele Mitarbeitende, insbesondere Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen mit Klient*innenkontakt, ein Basisverständnis und Grundwissen zu Fragen der geschlechtlichen Vielfalt erlangen. Paritätische Mitarbeitende sollen künftig auf entsprechende Thematiken eingehen können und wissen, an wen oder an welche Organisationen sie bei weitergehenden Fragen verweisen können.

Ziel war, im Rahmen des Projekts mit Mitarbeiter*innen aus allen Feldern der Sozialen Arbeit in Kontakt zu kommen, die bis dato noch keine oder kaum Beratungskompetenz zu den Themen inter* und trans* aufgebaut hatten und hierzu Know-how aufbauen wollten. Dadurch sollten neue Multiplikator*innen gewonnen werden, die in ihren Einrichtungen, Organisationen und Paritätischen Strukturen vor Ort das Wissen weitergeben können.

Bei der Veranstaltungsreihe wurden im Jahr 2020 200 Paritätische Mitarbeitende geschult.

Inforeihe "Kinder, Jugend und Familie"

Die Online-Inforeihe "Kinder, Jugend und Familie" bietet Fachgespräche zu aktuellen kinder-, jugend- und familienpolitischen Themen. In ein- bis zweistündigen Videocalls stellen Wissenschaftler*innen und Fachpraktiker*innen ihre Expertisen vor und diskutieren diese mit den Teilnehmer*innen. Die Inforeihe wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Banner: Inforeihe Kinder, Jugend und Familie

Publikationen

Publikation
von: Philipp Meinert

Der Paritätische Ausgabe 3/20

Das aktuelle Verbandsmagazin des Paritätischen widmet sich dem Schwerpunkt Queer. weiterlesen


Plakat zur weltweiten rechtlichen Lage von lesbischen, schwulen und bisexuellen Personen

Der Paritätische Gesamtverband, der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) und der Arbeiter-Samariter-Bund haben mit Unterstützung der… weiterlesen


Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität

Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, benötigen praktische Unterstützung, ihrem Bedarf entsprechend aufbereitete Informationen und… weiterlesen

Themen

Erstmals hat das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) die Situation von LGBTQI*-Menschen, also Menschen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, queer oder intergeschlechtlich bezeichnen, auf Basis empirischer Daten hinsichtlich ihrer Situation am Arbeitsmarkt untersucht. Der Wochenbericht des DIW zeugt von einer überproportional hoch gebildeten Gruppe, die zugleich oftmals Diskriminierungserfahrungen machen, überproportional häufig im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens berufstätig ist und Branchen meidet, in denen eine fehlende Akzeptanz von LGBTQI*-Personen erwartet wird.

Für den Paritätischen kann davon ausgegangen werden, dass in Paritätischen Einrichtungen überproportional viele LGBTQI*-Menschen beschäftigt sind. Maßnahmen und Positionierungen des Paritätischen, die von Offenheit und Toleranz gegenüber LGBTQI*-Menschen zeugen kommt damit einerseits eine hohe Relevanz zu. Andererseits machen diese den Paritätischen für LGBTQI*-Menschen als Arbeitgeber attraktiv und aufgrund bestehender struktureller Hürden am Arbeitsmarkt auch notwendig.

Weitere Informationen

Das von der AG Rechte von Frauen und LSBTI* des FORUM MENSCHENRECHTE initiierte und erarbeitete Papier schaut auf die Auswirkungen der coronabedingten Beschränkungen auf bestimmte Themen und Gruppen und gibt Empfehlungen für kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Situation sowie für nachhaltige Maßnahmen. Bereits jetzt wird sichtbar, dass die mit der Krise verbundenen Einschränkungen – wie Schließungen von Kitas und Schulen – und die damit entstandenen neuen Herausforderungen für Familien alte und nur scheinbar überwundene Rollenklischees neu beleben. Die AG Rechte von Frauen und LSBTI* im FORUM MENSCHENRECHTE hat versucht, Antworten auf Fragen zu finden, die sich hinsichtlich Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung der Geschlechter ergeben. Die Empfehlungen orientieren sich insbesondere an den Richtlinien von internationalen Institutionen, an die sich die Staaten bei der Pandemiebekämpfung halten sollen, um ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen.

 Weitere Informationen

Der LSVD informiert auf seiner Internetseite, wie sich Covid19 auf Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen auswirkt. Es werden insbesondere Tipps, Hinweise und Links zu entsprechenden Beratungs- und Unterstützungsangeboten aufgelistet.

Weitere Informationen

Der Paritätische Gesamtverband verurteilt Konversions- und Umpolungstherapien für homosexuelle und transsexuelle Menschen aufs Schärfste. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um minderjährige oder um volljährige Personen handelt. Der Paritätische Gesamtverband fordert daher ein generelles Verbot von Konversions- und Umpolungstherapien für alle Menschen und Altersgruppen.

Weitere Informationen

Geschlechtsangleichende medizinische Eingriffe an Neugeborenen und Kindern, die mit uneindeutigem Geschlecht zur Welt kommen, sind höchst umstritten. Der Paritätische begrüßt deshalb grundsätzlich den Gesetzesentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zum Verbot von geschlechtsverändernden operativen Eingriffen an Säuglingen und Kindern, fordert jedoch in seiner Stellungnahme Nachbesserungen, um Gesetzesumgehungen zu verhindern.

Weitere Informationen

Der Bundesverband Queere Bildung e. V. ist seit 2020 Träger des für die Laufzeit von fünf Jahren angelegten Modellprojekts "Bildungs_lücken schließen - Aufbau, Qualifizierung und Stärkung queerer Bildungsprojekte in strukturschwachen Regionen bundesweit", das im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben" mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird.

Weitere Informationen

Geschlechtliche Identität ist von fundamentaler Bedeutung für ein jedes Individuum, eine höchstpersönliche Angelegenheit und steht deshalb unter dem Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Der Paritätische Gesamtverband tritt deshalb für einen weiteren Geschlechtseintrag im Personenstandsrecht ein.

Weitere Informationen

Kampagne "Mensch du hast Recht!"

Im Jahr 2018 feierte der Paritätische den 70. Geburtstag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Auch zwei queere Motive waren Teil der Kampagne "Mensch du hast Recht!"

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