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Eine Straße ist von der Flut aufgerissen, darauf steht ein zetrümmertes Auto, zu sehen ist außerdem Geröll, auf dem Kleidung liegt
Aktion Deutschland Hilft/ich.tv
Spendenaufruf des Paritätischen Gesamtverbandes
Wir rufen auf zu Solidarität und Hilfe für vom Hochwasser betroffene Menschen, soziale Einrichtungen und Dienste. Hier können Sie Spenden!

Der Paritätische Wohlfahrtsverband

Der Paritätische ist ein Wohlfahrtsverband von eigenständigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppierungen der Wohlfahrtspflege, die Soziale Arbeit für andere oder als Selbsthilfe leisten. Getragen von der Idee der Parität, das heißt der Gleichheit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten, getragen von Prinzipien der Toleranz, Offenheit und Vielfalt, will der Paritätische Mittler sein zwischen Generationen und zwischen Weltanschauungen, zwischen Ansätzen und Methoden sozialer Arbeit, auch zwischen seinen Mitgliedsorganisationen.

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Aktuelles

Studie des Paritätischen belegt gewachsene Kinderarmut

Trotz sinkender Hartz-IV-Quoten wächst die Kinderarmut überdurchschnittlich.

Die bestehenden sozialen Sicherungssysteme reichen nicht aus, um Kinderarmut effektiv zu verhindern, kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband. Obwohl die Hartz-IV-Quoten sinken, wachse die Kinderarmut überdurchschnittlich, wie eine aktuelle Studie des Verbandes zeigt. Trotz verschiedener sozialpolitischer Reformen bspw. beim Kinderzuschlag seien Minderjährige mit einer Armutsquote von 20,5 Prozent im Vergleich zu anderen Altersgruppen überproportional von Armut betroffen. Der Paritätische fordert wirksame Maßnahmen zur Beseitigung von Kinderarmut, darunter u.a. die Einführung einer bedarfsgerechten, einkommensabhängigen Kindergrundsicherung.

In der aktuellen Studie der Paritätischen Forschungsstelle wird die Entwicklung der Kinderarmut in Deutschland über einen Zehn-Jahres-Zeitraum untersucht. Während weniger Kinder und Jugendliche Hartz IV-Leistungen bekommen, ist die Einkommensarmut gestiegen, so ein zentraler Befund: Rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche (20,5 Prozent) lebten inzwischen in Armut. Besonders hart und häufig treffe es unverändert Alleinerziehende und kinderreiche Familien. Insgesamt seien die Leistungen der Grundsicherung deutlich zu niedrig bemessen und ergänzende familienpolitische Maßnahmen nicht ausreichend, um Familien und Kinder effektiv vor Armut zu schützen, so die Kritik. „Jüngere Reformen bei Leistungen wie Kinderzuschlag und Unterhaltsvorschuss holen zwar verstärkt Familien mit Kindern aus dem SGB-II-Bezug, aber sind mitnichten armutsfest”, erläutert der Autor der Studie Dr. Andreas Aust von der Paritätischen Forschungsstelle.

Die Studie, die auch Länder-Trends untersucht, belegt dabei eine konträre Entwicklung zwischen Ost- und Westdeutschland, bei starker regionaler Differenzierung. Während sich die Lage der Kinder und Jugendlichen in den neuen Bundesländern (ausgehend von sehr hohem Niveau) positiv entwickelt, wachsen die Probleme in verschiedenen westdeutschen Ländern wie Bremen, Hessen, Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen teilweise dramatisch. Gewarnt wird in der Studie zudem vor einer aktuellen Verschärfung der Lage, die sich (noch) nicht in den amtlichen Daten abbildet: Die Folgen der Corona-Pandemie belasteten gerade einkommensarme Familien zusätzlich, wie die Autoren skizzieren.

„Es ist beschämend und erschütternd, wie sich Kinderarmut in diesem reichen Land verschärft und verhärtet. Das Ausmaß und die Entwicklung der Armut von Kinder und Jugendlichen sind nicht nur besorgniserregend, sondern skandalös und ein Ausdruck armuts- und gesellschaftspolitischen Versagens”, so Dr. Joachim Rock, Leiter der Forschungsstelle sowie der Abteilung Arbeit, Soziales und Europa im Paritätischen Gesamtverband.

Der Verband fordert die Einführung einer bedarfsgerechten, einkommensabhängigen Kindergrundsicherung und einen Rechtsanspruch auf Angebote der Jugendarbeit. Um Armut von Kindern und ihren Eltern wirksam zu beseitigen, müsse darüber hinaus sowohl am Arbeitsmarkt als auch bei der Grundsicherung angesetzt werden. Schließlich müssten auch Verteilungsfragen neu diskutiert werden: „Alle Maßnahmen, die geeignet sind, die Kluft zwischen arm und reich zu schließen, kommen auch Familien und damit Kindern zugute”, heißt es in der Studie.

Hier geht es zur Studie „Kein Kind zurücklassen. Warum es wirksame Maßnahmen gegen Kinderarmut braucht“.

#ArmutAbschaffen #KinderVerdienenMehr #WeilAlleZählen
Aktuelle Forderungen des Paritätischen zur Bundestagswahl u.a. zur Armutsbeseitigung finden Sie auf www.der-paritaetische.de/wahl

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Aktuelle Kampagne zur Bundestagswahl: Geh wählen, weil ALLE zählen!

Zur Bundestagswahl 2021 wollen wir mit dir Druck machen, damit es in Deutschland sozialer zugeht: Geh wählen, weil ALLE zählen! Mitmischen klappt natürlich am besten, wenn auch alle mitmachen: Deshalb informiert der Paritätische Gesamtverband zu allen großen und kleinen Aktionen über einen eigens eingerichteten Kampagnen-Newsticker und stellt zahlreiche Sharepics und Plakate zum Einsatz auf der Straße und in den Sozialen Medien zur Verfügung. Der Paritätische Gesamtverband hat darüber hinaus erstmals einen eigenen Wahlaufruf  formuliert und steigt mit 21 Forderungen in die politischen Diskussionen zur Bundestagswahl ein. Im Rahmen von Paritätischen Wahlsalons sucht er dazu das Gespräch u.a. mit Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD, Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP und Janine Wissler, Parteivorsitzende Der Linken.

Zur Kampagnen-Website

Studie des Paritätischen belegt gewachsene Kinderarmut

Trotz sinkender Hartz-IV-Quoten wächst die Kinderarmut überdurchschnittlich.

Die bestehenden sozialen Sicherungssysteme reichen nicht aus, um Kinderarmut effektiv zu verhindern, kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband. Obwohl die Hartz-IV-Quoten sinken, wachse die Kinderarmut überdurchschnittlich, wie eine aktuelle Studie des Verbandes zeigt. Trotz verschiedener sozialpolitischer Reformen bspw. beim Kinderzuschlag seien Minderjährige mit einer Armutsquote von 20,5 Prozent im Vergleich zu anderen Altersgruppen überproportional von Armut betroffen. Der Paritätische fordert wirksame Maßnahmen zur Beseitigung von Kinderarmut, darunter u.a. die Einführung einer bedarfsgerechten, einkommensabhängigen Kindergrundsicherung.

In der aktuellen Studie der Paritätischen Forschungsstelle wird die Entwicklung der Kinderarmut in Deutschland über einen Zehn-Jahres-Zeitraum untersucht. Während weniger Kinder und Jugendliche Hartz IV-Leistungen bekommen, ist die Einkommensarmut gestiegen, so ein zentraler Befund: Rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche (20,5 Prozent) lebten inzwischen in Armut. Besonders hart und häufig treffe es unverändert Alleinerziehende und kinderreiche Familien. Insgesamt seien die Leistungen der Grundsicherung deutlich zu niedrig bemessen und ergänzende familienpolitische Maßnahmen nicht ausreichend, um Familien und Kinder effektiv vor Armut zu schützen, so die Kritik. „Jüngere Reformen bei Leistungen wie Kinderzuschlag und Unterhaltsvorschuss holen zwar verstärkt Familien mit Kindern aus dem SGB-II-Bezug, aber sind mitnichten armutsfest”, erläutert der Autor der Studie Dr. Andreas Aust von der Paritätischen Forschungsstelle.

Die Studie, die auch Länder-Trends untersucht, belegt dabei eine konträre Entwicklung zwischen Ost- und Westdeutschland, bei starker regionaler Differenzierung. Während sich die Lage der Kinder und Jugendlichen in den neuen Bundesländern (ausgehend von sehr hohem Niveau) positiv entwickelt, wachsen die Probleme in verschiedenen westdeutschen Ländern wie Bremen, Hessen, Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen teilweise dramatisch. Gewarnt wird in der Studie zudem vor einer aktuellen Verschärfung der Lage, die sich (noch) nicht in den amtlichen Daten abbildet: Die Folgen der Corona-Pandemie belasteten gerade einkommensarme Familien zusätzlich, wie die Autoren skizzieren.

„Es ist beschämend und erschütternd, wie sich Kinderarmut in diesem reichen Land verschärft und verhärtet. Das Ausmaß und die Entwicklung der Armut von Kinder und Jugendlichen sind nicht nur besorgniserregend, sondern skandalös und ein Ausdruck armuts- und gesellschaftspolitischen Versagens”, so Dr. Joachim Rock, Leiter der Forschungsstelle sowie der Abteilung Arbeit, Soziales und Europa im Paritätischen Gesamtverband.

Der Verband fordert die Einführung einer bedarfsgerechten, einkommensabhängigen Kindergrundsicherung und einen Rechtsanspruch auf Angebote der Jugendarbeit. Um Armut von Kindern und ihren Eltern wirksam zu beseitigen, müsse darüber hinaus sowohl am Arbeitsmarkt als auch bei der Grundsicherung angesetzt werden. Schließlich müssten auch Verteilungsfragen neu diskutiert werden: „Alle Maßnahmen, die geeignet sind, die Kluft zwischen arm und reich zu schließen, kommen auch Familien und damit Kindern zugute”, heißt es in der Studie.

Hier geht es zur Studie „Kein Kind zurücklassen. Warum es wirksame Maßnahmen gegen Kinderarmut braucht“.

#ArmutAbschaffen #KinderVerdienenMehr #WeilAlleZählen
Aktuelle Forderungen des Paritätischen zur Bundestagswahl u.a. zur Armutsbeseitigung finden Sie auf www.der-paritaetische.de/wahl

Unser Aktuelles Verbandsmagazin: Menschen statt Märkte

Manche Ideen sind für viele Menschen unvorstellbar und fast schon absurd: Zum Beispiel eine Wirtschaft, die nicht allein auf Profitmaximierung ausgelegt ist, sondern stattdessen primär den Menschen dient und bei der Umsatz zweitrangig ist. "Menschen statt Märkte" also. Und so ist der Titel unseres aktuellen Verbandsmagazins.

Wir zeigen Alternativen zum Wachstumsglauben des Neoliberalismus und zum Raubbau an der Umwelt auf. Dazu haben wir viele Expert*innen nach ihren Ideen befragt. Im aktuellen Magazin finden sich ausführliche Interviews mit Paritäter*innen und Vertreter*innen befreundeter Organisationen wie Olaf Bandt (BUND), Dierk Hirschel (ver.di), Olaf Zimmermann (Deutscher Kulturrat) und Elisabeth Fresen von der Aktionsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft. Sie zeigen gemeinsam mit einer Expertin oder einem Experten vom Paritätischen Gesamtverband neue Wege um in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Kultur, Gesundheit und Verkehr anders und besser zu wirtschaften.

Außerdem berichten für über zahlreiche Kampagnen und Veranstaltungen, aus den Landesverbänden und dem Verbandsrat und über unsere ganz neue und runderneuerte Webseite.

Cover des aktuellen Verbandsmagazins mit einer Waage: Auf der linken Seite stehen Menschen, auf der der rechten Seite liegen Goldbarren

Leistungen und Angebote

Union Versicherungsdienst

Der Union Versicherungsdienst ist der Versicherungsmakler für die Mitgliedsorganisationen und Einrichtungen unter dem Dach des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Er ist Ansprechpartner in allen Fragen des Versicherungsschutzes für sozialwirtschaftliche Einrichtungen und Mitarbeitende.

Mehr erfahren
Logo: Union Versicherungsdienst

Veranstaltungen

02.08.2021
17:00 Uhr - 18:00 Uhr

Es geht nur #ökosozial. Talk zur Bundestagswahl

Jonas Pieper

Talk mit Ulrich Schneider und Antje von Broock zum Auftakt der digitalen Aktionswoche vom Paritätischen Gesamtverband und Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Unsere Mitgliederplattform

Mit der Plattform "Wir sind Parität" für alle unsere Mitgliedsorganisationen möchten wir die Sichtbarkeit sozialer Organisationen im Internet stärken. Wir wollen damit einen Ort schaffen, um im Netz gemeinsam Position zu beziehen und aufzuzeigen, wie viele wir sind. Mit der Bildung eines starken sozialen Netzwerks ermöglichen wir Unterstützung und Austausch zwischen gemeinnützigen Organisationen.

Zu unserer Mitglieder-Plattform

Neueste Beiträge im Blog der Plattform "Wir sind Parität"

Was haben Kultur- und Gesundheitspolitik gemeinsam?

Im Gespräch: Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes. zum Blogeintrag

Bundestagswahl 2021:„Wir wollen Armut abschaffen!“

Im Bundestagswahljahr startet der Paritätische Gesamtverband die Kampagne #WeilAlleZählen. Ein Thema dabei: Armut abschaffen! zum Blogeintrag

Vielfalt ohne Alternative!– Als Team Vielfalt mehr erreichen.

Diskutieren– vernetzen – planen. Im attraktiven Online-Format treffen sich am 15. und 16. Juli haupt- und ehrenamtliche Aktive aus der Sozialen Arbeit. zum Blogeintrag

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