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Was ist Twitter und wie funktioniert es?

Twitter ist ein soziales Netzwerk, über das öffentlich kurze Textnachrichten (sowie, Links, Bilder und Videos) veröffentlicht („geposted“) werden können. Aufgrund seines Telegramm-Stils, hoher Aktualität und Schnelligkeit und den einfachen Suchfunktionen hat es sich als Nachrichten- und Mitteilungsplattform etabliert. In diesem Artikel erläutern wir die Grundfunktionen von Twitter und geben einige nützliche Bedienungshinweise.

Tweets

Eine einzelne Nachricht – der „Tweet“ – darf maximal 280 Zeichen lang sein (seit November 2017). Allerdings gilt die Zeichenzahl für den Gesamttext incl. Link, Hashtags, Erwähnungen, ggf. Retweet-Hinweis etc. Ein Link „kostet“ 23+1 Zeichen, die der Twitter-eigene Link-Kürzungsdienst braucht – bei den Empfänger*innen wird trotzdem der Beginn des Originallinks angezeigt. Hinzugefügte Bilder, GIFs oder Videos werden nicht angerechnet.

Statistisch gesehen verzeichnen Tweets mit einer Länge zwischen 80 und 110 Zeichen übrigens die höchste Interaktionsrate.

Hashtags #

Hashtags sind die wichtigste Funktion bei Twitter: definierte Schlagworte (oder Zeichenketten), die idealerweise vielfach und von unterschiedlichen User*innen genutzt werden. Hashtags beginnen immer mit einer Raute „#“ und enden mit einem Leer- oder Satzzeichen: #ff, #WomenInScience. Per Klick auf das Hashtag lässt sich schnell der Nachrichtenstrom zu einem Thema verfolgen. Groß- oder Kleinschreibung ist für die Suche irrelevant, dient aber der Lesbarkeit und Barrierefreiheit: für Vorleseprogramme ist es förderlich, jedes Teilwort eines zusammengesetzten Hashtags mit einem Großbuchstaben beginnen zu lassen.

Likes, Comments, Retweets

Hierbei handelt es sich um klassische Soziale-Netzwerk-Funktionen:

·         Mit Klick auf das Herzchen unter einem Tweet wird dieser honoriert („Like“) und zugleich gespeichert: Auf der eigenen Profilseite können unter „Gefällt mir“ alle geliketen Tweets aufgelistet werden.

·         Mit Klick auf die Sprechblase kann man einen Tweet kommentieren. In der Tweet-Einzelansicht werden unterhalb des Ursprungstweets auch die Reaktionen angezeigt.

·         Mit Klick auf die beiden Pfeile lässt sich ein Tweet an die eigenen Leser*innen weiterleiten („Retweet“). Bei Bedarf kann er ergänzend kommentiert werden. Das Retweeten interessanter Nachrichten anderer gehört bei Twitter zum „guten Ton“. Das Kürzel „RT“ zu Beginn des Textes kennzeichnet einen solchen Retweet, ist aber inzwischen nicht mehr notwendig.

Die Menge an Likes, Retweets und Comments zeigen den Beliebtheitsgrad eines Tweets und lassen diesen in z.B. Hashtag-Suchen weiter oben erscheinen.

Mentions

Mit Eingabe eines @-Zeichens wird ein Twitter-Handle (Twitter-Name) im Tweettext markiert. So kann z.B. ein*e Politiker*in oder eine Organisation (etwa @paritaet) offiziell über die gesendete Nachricht mitinformiert werden. Wer von anderen genannt wurde, erfährt dies unter dem Menüpunkt „Mitteilungen“ und dann „Erwähnungen“.

Folgen und Follower erhalten

Wie bei allen sozialen Netzwerken besteht der individuelle Nachrichtenstrom („Timeline“) chronologisch aus den eingehenden Nachrichten aller abonnierten Twitterer, denen man „folgt“. Umgekehrt hat gute Öffentlichkeitsarbeit das Ziel, selbst möglichst viele Follower zu erhalten, die leichter per Tweet informiert werden können. Ausschließlich Follower können per Direktnachricht auch „privat“ angeschrieben werden.

Weitere Online-Anleitungen

Etwas älter, aber trotzdem empfehlenswert als Einführung und in Sachen Twitter-Strategie: www.toushenne.de/twitter-trainingsplan.html
Eine Einführung in die Twitter-Welt (und u.a. einige ihrer Abkürzungen) in Form eines Lexikons:
www.socialmedia-betreuung.de/twitter-lexikon


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