Veranstaltungsdetails

Online-Seminar: Singen? Märchen hören? Sport? Malen? Immer das Gleiche? Aktivierende Alltagsgestaltung für Bewohner*innen in Zeiten der Pandemie

16.03.2021 09:00 - 16:00
Anmeldefrist:
Onlineangebot

Preis: 125 Euro
Kontakt: Paritätische Akademie Thüringen, Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailMail

Ziel des Seminars: Möglichkeiten aufzeigen, wie die Herausforderung angenommen werden kann, aktivierende Elemente in den Betreuungsalltag trotz Zeitmangel einzubauen, den Bindungsaufbau zum Bewohner zu gestalten mit verändertem Aufgabengebiet.

Aktivierende Betreuung ist ein Fordern nach mehr Selbständigkeit! Diese Selbständigkeit kann der Bewohner nur erreichen, wenn er/sie fachkundige Anleitung, Beratung und Begleitung hat. Solche Hinweise zu geben, sie personenbezogen zu planen und die Umsetzung im Wohnbereich zu unterstützen braucht ein Team von Pflege- und Betreuungskräften, die eng zusammen arbeiten zum Wohle der Bewohner*innen.

In Zeiten der Pandemie hat sich das Aufgabengebiet für Betreuungskräfte verändert, sowohl bei der Infektionsprophylaxe im täglichen Miteinander, als auch beim Umgang mit der Einsamkeit von Bewohnern durch die Kontaktbeschränkungen – die seelsorgerliche Betreuung hat noch mehr an Wichtigkeit gewonnen.

Seminarleitung:  Raphaela Horvath, Krankenschwester, Dozentin für Pflegeberufe, Psychotherapeutin HPG, Heilpraktikerin
Kontakt: Christin Bliedung, Bildungsreferentin, cbliedung@parisat.de

Veranstaltungsnr.: 21PF090
Datum: 16.03.2021, 09:00 - 16:00 Uhr
Kosten: Kosten für Mitgliedsorganisationen  125,- €, sonst 145,- €

Anmeldungen unter folgendem Öffnet externen Link in neuem FensterLink

Ziele

  • Gruppenangebote und Einzelbeschäftigung unter Hygienebedingungen: Überblick zu verschiedenen Möglichkeiten der Selbstständigkeitsförderung auf allen Ebenen – Fallstudien aus dem Arbeitsalltag werden besprochen, Lösungen erarbeitet
  • Förderung einer aktiven Alltagsgestaltung, Erhaltung der Selbständigkeit, Pflege der Ressourcen, psychiatrische Erkrankungen im höheren Lebensalter und Demenzerkrankung wahrnehmen und das alles in Pandemiezeiten
  • Bindungsaufbau im Wohnbereich, Lächeln mit Maske, Berührungsdialoge führen mit Handschuhen, Verständnis und Lösungen finden für demente, ängstliche Bewohner wenn Mitarbeiter Isolationskleidung tragen
  • Beratung und Anleitung von Bewohnern und Angehörigen zur aktiven Mitarbeit
  • Umdenken in Pflege und Betreuung: von problem-orientiert zu ressourcen-orientiert: Ressourcen aufzeigen, bewusstmachen und fördern, Vermittlung von Erfahrungen, Förderung eines positiven Selbstwertgefühls, Stärkung der Motivation zur Mobilisation, Sturzprophylaxe, Durchführung von präventiven/prophylaktischen Maßnahmen zur Vermeidung von Folgeerkrankungen oder Zweiterkrankungen, Einzelbetreuung, Gruppenaktivitäten
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